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Publisher Save the Children26.04.2018

Flüchtlingskrise auf dem Balkan

An den Grenzen entlang der Balkanroute spielen sich derzeit dramatische Szenen ab: Tausende Menschen erreichen täglich die Grenzübergänge, die Behörden sind vollkommen überfordert – für die Flüchtlinge ist die Situation unerträglich. Save the Children ist vor Ort, um Kinder und ihren Familie zu helfen.

Die Zahl der Menschen, die versuchen über den Westbalkan in die EU zu flüchten, steigt jeden Tag an. Allein in Serbien kommen derzeit täglich zwischen 5.000 und 6.000 Menschen an. Hilfsorganisationen können den Bedarf an Hilfe kaum stemmen. Hinzu kommt, dass die Grenzen beliebig geöffnet und geschlossen werden, was bei Flüchtlingen und Helfern große Verzweiflung auslöst.

"Durch die geplanten Grenzschließungen und Transitzonen wird die Lage für die Flüchtlinge noch dramatischer. Dennoch werden die Flüchtlingszahlen nicht sinken. Menschen, die aus Krieg, Hunger, Elend, Perspektivlosigkeit und aus Angst um das Leben ihrer Kinder fliehen, werden sich von kurzsichtigen Maßnahmen wie Grenzzäunen und Transitzonen nicht abschrecken lassen. Schon jetzt leiden vor allem die Kinder unter dem herrschenden Chaos."  

Bidjan Nashat, Programmdirektor von Save the Children Deutschland


Weiter erschwert wird die Situation durch den nahenden Winter: Bereits jetzt sinken die Temperaturen nachts bis auf 0 Grad. Besonders für Kinder, deren Immunsystem noch nicht stabil genug ist, ist dies extrem gefährlich. 
Save the Children leistet entlang der Fluchtroute aktive Nothilfe: In Serbien werden Lebensmittelpakete verteilt und  in Belgrad wurde ein kinderfreundlicher Raum aufgebaut. Außerdem bereiten Save the Children-Teams den herannahenden Winter vor und versuchen unbegleitete Flüchtlingskinder in Familien unterzubringen.

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe für Flüchtlingskinder in Europa. Vielen Dank!

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