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Publisher Save the Children26.04.2018

G7- Gipfel: Fortschritte bei Kinder-und Müttergesundheit zugesagt

Das große Treffen der G7-Staaten in Elmau ist heute zu Ende gegangen. Unter anderem wurden wichtige Punkte rund um das Thema Mütter- und Kindergesundheit angesprochen.

Seit Sonntag haben sich die G7-Staaten im bayerischen Elmau getroffen, um über Themen wie Wirtschaft, Klimawandel und Gesundheit zu beraten. Besonders das Thema Kinder-und Müttergesundheit stellte eine wichtige Forderung von Save the Children an die G7-Teilnehmer dar. Denn trotz der großartigen Fortschritte, die seit 1990 gemacht worden sind, sterben immer noch jeden Tag 17.000 Kinder und 800 Mütter an vermeidbaren Krankheiten.

Heute, nach Abschluss der Konferenz, haben sich alle G7-Staaten dazu verpflichtet, deutliche Fortschritte in diesem Bereich zu machen und die Gesundheitssysteme besonders in den Entwicklungsländern zu stärken. 

Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland, ist positiv überrascht von dieser Entscheidung: 

"Wir sind zufrieden, dass die G7-Staats- und Regierungschefs eine politische Vorbildfunktion eingenommen haben und mutige Entscheidungen getroffen haben. Vor der dritten Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung im Juli in Addis Abeba und vor der UNO-Generalversammlung im September in New York, bei dem die Post-2015-Agenda beschlossen werden soll, sendet die G7 ein klares Signal an die internationale Gemeinschaft und verpflichtet sich zu klaren Zielen bei Mütter- und Kindergesundheit, Hunger und Ernährung und der Post-2015 Agenda." 

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