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Publisher Save the Children08.05.2018

Katastrophale Lage im Jemen

Die aktuelle humanitäre Situation im Jemen wird immer katastrophaler. Derzeit sind tausende Menschen in Taiz, der drittgrößten Stadt im Jemen, dringend auf die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten angewiesen. Durch die anhaltenden Kampfhandlungen ist die Stadt jedoch weitestgehend von humanitärer Hilfe abgeschnitten. Auch in anderen Teilen des Landes ist die Situation kaum besser.

Der Friedensprozess ist rund sechs Monate nach Verabschiedung der Sicherheitsresolution praktisch zum Stillstand gekommen – und 21 Millionen Menschen im Jemen leiden unter den Folgen. Seit Anfang dieses Jahres sind mehr als 2.500 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen waren 500 Kinder. Knapp 10% der Gesamtbevölkerung sind auf der Flucht. Durch die anhaltende Blockade sind die Menschen von Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten abgeschnitten.

Edward Santiago, Landesdirektor von Save the Children im Jemen, sagt: „Kinder leiden am meisten unter den Auswirkungen des Krieges im Jemen, nicht nur wegen der Kämpfe und Luftangriffe, sondern auch, weil viele Häuser, Schulen und Krankenstationen zerstört wurden. Viele Familien haben keine Lebensmittel, Medizin oder Treibstoff, weil die dringend benötigte Hilfe das Land wegen der Blockade nicht erreichen kann.“

Save the Children hilft den Menschen vor Ort mit der Verteilung von Hygienematerial, sauberem Trinkwasser und Medikamenten. Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe mit Ihrer Spende.

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