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Publisher Save the Children26.04.2018

"Kindheit im Schatten des Krieges"

Der neue Bericht von Save the Children „Kindheit im Schatten des Krieges“ zeigt mit welchen Schwierigkeiten und Belastungen syrische und irakische Flüchtlingskinder in den Aufnahmeländern zu kämpfen haben. Sie leiden unter ihren traumatischen Erfahrungen – doch für eine angemessene Behandlung reichen die finanziellen Mittel nicht aus.

Syrische und irakische Flüchtlingskinder sind mit vielen Problemen konfrontiert: Viele der Kinder gehen seit Monaten oder Jahren nicht in die Schule, leben unter ständiger Anspannung und Angst, wurden von Familien und Freunden getrennt oder leiden unter alltäglicher Diskriminierung, Kinderarbeit und Frühverheiratung. Das alles wirkt sich dramatisch auf die mentale und psychische Entwicklung der Kinder aus.

„Die Folgen auf die zukünftige mentale Entwicklung einer gesamten Generation könnten katastrophal sein“, warnt Ian Rodgers, Save the Children Länderdirektor im Libanon. „Zusätzlich zu den offensichtlichen psychischen Schäden, die durch traumatische Ereignisse und extreme Gewalt hervorgerufen werden, gibt es eine Vielzahl an sekundären, unterschwelligen und oft übersehenen psychischen und sozialen Schwierigkeiten, die auftreten, sobald ein Kind in einer neuen Gemeinschaft ankommt“.

Save the Children arbeitet seit Jahrzehnten in der Region, hat in Syrien und den Aufnahmeländern ein stabiles humanitäres Hilfsprogramm aufgebaut und bereits mehr als zwei Millionen Kindern in und um Syrien geholfen – trotzdem steigt die Not kontinuierlich an.


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