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Publisher Save the Children03.08.2018

Neue Welle der Gewalt im Jemen

Mindestens eine Explosion hat sich am 2. August in unmittelbarer Nähe eines Hospitals in Hodeidah ereignet. Save the Children betreibt dort ein Diphterie-Behandlungszentrum. Dutzende Menschen seien getötet worden, erklärten die örtlichen Behörden. Es gebe mehr als hundert Verletzte.

© Mohammed Awadh / Save the Children

„Wir sind ernsthaft besorgt, dass Menschen, die im Krankenhaus Hilfe suchen, möglicherweise nicht sicher sind“, sagt Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen. „Erst vor ein paar Tagen gab es einen Luftangriff, der ein paar hundert Meter entfernt war. Das zeigt, wie instabil und unsicher die Situation geworden ist.“

Täglich fliehen mehr als 6.000 Menschen aus Hodeidah, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Innerhalb von nur 50 Tagen mussten wegen Bombenangriffen, Beschuss, Hunger und mangelnder Versorgung nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 330.000 Menschen die Hafenstadt verlassen. 

Wir verurteilen auf das Schärfste jegliche Angriffe auf Zivilisten und fordern alle Konfliktparteien auf, die internationalen Menschenrechtsgesetze einzuhalten."

Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen

Save the Children ist vor Ort, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Doch wir müssen unsere Arbeit dringend ausweiten. Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe im Jemen mit Ihrer Spende!

*Name zum Schutz geändert. 

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