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Publisher Save the Children26.04.2018

Nothilfe in Nepal: StC eröffnet temporäre Lernzentren

Rund einen Monat nach dem schweren Erdbeben haben in Nepal die ersten Schulen wieder geöffnet. Doch noch immer haben schätzungsweise eine Million Kinder keinen Zugang zu Bildung. Save the Children betreibt temporäre Lernzentren, um besonders Kindern in abgelegenen Bergregionen das Lernen zu ermöglichen.

Hoch oben in den Bergen von Sindhupalchowk, Nepal, befindet sich eines der temporären Lernzentren von Save the Children. Das Schulgebäude der Gemeinde wurde während des Erdbebens stark beschädigt und kann nicht mehr genutzt werden. Gemeinsam mit den Lehrern hat Save the Children einen Ort geschaffen, an dem die Kinder sicher spielen und lernen können. 

"In Krisen ist es enorm wichtig, dass Kinder schnell wieder zur Schule gehen können. Nur so können sie zur Normalität zurückkehren und die Geschehnisse verarbeiten", erklärt Delilah Borja, Länderdirektorin von Save the Children in Nepal.

Die Lehrerin Kabita fügt hinzu: "Das Zuhause von vielen Kindern wurde zerstört und es herrscht Chaos. Die Angst vor Nachbeben ist noch immer allgegenwärtig. Das ist keine Umgebung für ein Kind. Mit der Hilfe von Save the Children haben wir einen Ort gestaltet, an dem sich die Kinder wohl fühlen und wir ihnen helfen können, ihre Ängste spielerisch zu überwinden."

Insgesamt zerstörten das Erdbeben am 25. April und die zahlreichen Nachbeben mehr als 32.000 Klassenzimmer. Weitere 15.000 wurden so stark beschädigt, dass in ihnen nicht unterrichtet werden kann. Besonders in abgelegenen Regionen haben noch immer zahlreiche Kinder keinen Zugang zu Bildung. Save the Children hat bisher 32 temporäre Lernzentren in den vom Erdbeben betroffenen Regionen eröffnet. Weitere 670 sollen noch folgen. 

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