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Publisher Save the Children18.02.2020

Race for Survival: Gemeinsam gegen Mütter- und Kindersterblichkeit

In Genf beginnt heute die 68. Weltgesundheitsversammlung. Hier setzt die WHO ihre thematischen Schwerpunkte für das nächste Jahr – und bestimmt damit, was 2015 im Bereich Gesundheit politisch und medial wichtig wird. Save the Children fordert das Thema „Mütter- und Kindersterblichkeit“ ganz oben auf die Agenda 2015 zu setzen und veranstaltet dafür unter anderem das Race for Survival.

Alle fünf Sekunden stirbt weltweit ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Armut. Dabei ließe sich die Mütter- und Kindersterblichkeit deutlich verringern, wenn sie nicht aus dem Blick gerät. Soll die Mütter- und Kindersterblichkeit bis zum Jahr 2030 beendet werden, muss diesem Thema weltweit mehr politisches Gewicht gegeben werden.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, findet auch dieses Jahr wieder das Race for Survival statt. In mehr als 60 Ländern gehen Mädchen und Jungen an den Start, um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Regierungschefs weltweit aufzufordern, das Überleben von Kindern und Müttern in den Fokus der nachhaltigen Entwicklungsziele zu stellen. Diese sollen im September auf der UN-Generalversammlung als Ergänzung zu den Milleniums-Entwicklungszielen beschlossen werden. 

Der Startschuss für das Race for Survival fiel am 23. April in Washington D.C.. Hier übergaben Schüler und Studenten im Weißen Haus eine Petition mit 25.000 Unterschriften. Am 8. Mai wurde der Staffelstab in Berlin weitergereicht. Schüler des Berliner Galileo-Gymnasiums nahmen die zentralen Forderungen von Save the Children mit auf einen Staffellauf und übergaben sie den Botschaften der G7-Länder, dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundeskanzleramt.


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