Stell dir vor, dir bleiben nur wenige Minuten, bevor du aus deinem Haus fliehen musst – vielleicht für immer.
Was würdest du tun?
Du würdest vielleicht etwas Kleidung in eine Tasche stopfen. Dein Telefon mitnehmen. Dokumente. Aber was ist mit dem, was nicht in eine Tasche passt? Genug Essen oder sauberes Wasser, um mehr als ein paar Tage durchzuhalten. Wärme, medizinische Versorgung, einen Platz zum Schlafen. Deinen Job, ein Einkommen und ein Gefühl der Sicherheit. Die Chance, Bildung zu erhalten. Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und fachkundiger psychologischer Betreuung.
Genau dafür ist Save the Children da. Wir sorgen für das, was sich nicht mitnehmen lässt.
Mayas* und Danyals* Geschichte

Recht auf Bildung
Jedes Kind hat laut Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf Bildung. Mit der Ratifizierung dieser Konvention haben sich fast alle Staaten der Welt verpflichtet, jedem Kind den kostenlosen und verpflichtenden Besuch einer Grundschule zu ermöglichen. Katastrophen und Konflikte bedrohen dieses Recht.
Durch den Krieg in Syrien haben Danyal, 13 Jahre, und Maya, 12 Jahre, ihren Vater verloren, und auch ihr Zuhause. Sie flohen vor sieben Jahren und leben seitdem in einem Camp. Die Geschwister haben nie eine Schule besucht. Kurz nach ihrer Flucht starb ihre Schwester bei einem Autounfall – eine weitere traumatische Erfahrung, die vor allem Maya schwer zu schaffen macht. Danyal verlor durch den Krieg ein Auge und kämpft mit den Folgen der Verletzung. Save the Children unterstützt die Geschwister. Maya erhält psychologische Hilfe und beide besuchen nun ein Lernzentrum in ihrem Camp, wo sie lesen und schreiben lernen. Maya hat große Ziele für die Zukunft: Sie will Augenärztin werden, um ihrem Bruder zu helfen.
Wir bieten Schutz, Gesundheitsversorgung und Nahrung
Der Traum vom Tanzen in der Ukraine

Oleksandrs* Geschichte
Wenn der Krieg einem plötzlich das Gefühl von Sicherheit raubt, versucht man alles, um die Angst zu lindern. Als die Bomben um ihr Haus in der Ukraine fielen, bauten der 15-jährige Oleksandr* und seine Familie in ihrem Wohnzimmer einen kleinen Schutzraum aus einem Tisch und einer Couch, die mit Decken und Kissen bedeckt waren. „Wir krochen nur raus, um auf die Toilette zu gehen, und selbst dann nur, wenn wir nichts über uns fliegen hörten“, sagt Oleksandrs Mutter Svitlana*. Svitlana machte sich große Sorgen um ihren Sohn. Als die Besetzung ihrer Stadt endete, konnte Save the Children dort ein digitales Lernzentrum einrichten. Es bietet Jugendlichen wie Oleksandr die Möglichkeit, wieder mit dem Lernen zu beginnen – und vor allem, mit Gleichaltrigen zusammenzukommen. Inzwischen nimmt Oleksandr wieder Musikunterricht und träumt davon, in einem Orchester zu spielen und Tanzlehrer zu werden, wenn er älter ist. „Ich möchte alle dazu ermutigen, an bessere Tage zu glauben und sich daran zu erinnern, dass die hellste Sonne nach der dunkelsten Nacht kommt.“
Hunger in der D. R. Kongo

Charlys* Geschichte
Als Charly* und ihre sieben Kinder aufgrund des Konflikts in der D. R. Kongo aus ihrer Heimat fliehen mussten, mussten sie alles zurücklassen. „Wir leben im Elend“, sagt Charly. „Wir haben kein Geld, wir haben keinen Ort, an dem wir etwas zu essen finden können.“ Einer ihrer kleinen Söhne starb an den Folgen des Hungers. Als auch die 15 Monate alte Gervienne* stark mangelernährt war, dachte Charly, sie würde ein weiteres Kind verlieren. Sie brachte das Mädchen ins nächste Krankenhaus, wo sie dank der Unterstützung von Save the Children Hilfe erhielt: Gervienne bekam energiereiche Erdnusspaste mit den nötigen Nährstoffen und Kalorien, um zu überleben und wieder gesund zu werden. Wenn Familien wie die von Charly fliehen müssen, sind wir für sie da und helfen mit dem, was sie nicht retten konnten: mit lebenswichtigem Essen und medizinischer Hilfe, damit Kinder wie Gervienne eine Chance haben.
Hebammen-Hilfe in Bangladesch

Tishas* Geschichte
Tisha* aus Bangladesch hoffte, ihr erstes Kind zuhause zur Welt zu bringen – doch extremes Wetter verhinderte das. Die umliegenden Straßen waren überschwemmt, sodass Tisha keine medizinische Einrichtung erreichen konnte. Also lief sie zum Haus eines Nachbarn, das höher gelegen war. Hier kam ihre Tochter Tithi* zur Welt. Inzwischen erwartet die junge Mutter ihr zweites Kind. Doch diesmal können wir für Tisha da sein. Ein Team engagierter Hebammen von Save the Children wird vor Ort sein, um Tisha während der Entbindung zu begleiten und medizinisch zu unterstützen. Tisha ist zuversichtlich: „Sollten wir wieder mit solchen Schwierigkeiten konfrontiert werden, brauchen wir keine Angst zu haben. Jetzt bekommen wir eine angemessene Behandlung und Ausstattung. Die Hebammen holen uns sofort von zu Hause ab, wenn wir sie anrufen.”
Gemeinsam können wir Kindern und ihren Familien mit dem helfen, was sie nicht mitnehmen können. Bitte spenden Sie jetzt.
* Namen zum Schutz geändert
