Positive Entwicklungen für Kinder
von Jenny Kirchhof
Gesetze, Fahrräder und Mücken: Was all das mit guten Nachrichten für Kinder zu tun hat? Scrollen Sie durch fünf kurze Meldungen, die uns 2025 zum Jubeln gebracht haben und auch in diesem Jahr das Leben für Kinder verbessern werden.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Verbot von Frühverheiratung (Bolivien)
- Mehr Hilfe dank Fahrrädern (Sambia)
- Neuer Ansatz gegen Dengue-Fieber (Laos)
- Kinderarmut wird sinken (Großbritannien)
- Rückenwind für mehr Klimaschutz (weltweit)
1. Keine Frühverheiratung mehr in Bolivien
In Bolivien ist es nun illegal, vor dem 18. Lebensjahr zu heiraten. Ein entsprechendes Gesetz wurde 2025 verabschiedet, nachdem sich Mädchen im ganzen Land dafür eingesetzt hatten. Denn sie traf es besonders häufig: Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 20 Prozent der Mädchen zur Ehefrau, bevor sie volljährig waren. Das ist jetzt strafbar.
2. Hilfe auf Rädern in Sambia

140 neue Gesundheitshelfer*innen schwingen sich regelmäßig für Schwangere und Babys aufs Fahrrad. Denn: Vielen Familien im ländlichen Sambia fehlt eine medizinische Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und der ersten Monate mit ihren Neugeborenen. Dank unseres Trainings der Freiwilligen ändert sich das. Mit den Rädern können sie häufiger vor Ort sein, die Familien beraten und bei Bedarf in eine Klinik überweisen.
3. Mit Mücken gegen Dengue

Es gibt eine neue Möglichkeit, die Verbreitung des Dengue-Fiebers einzudämmen. Dabei helfen – ironischerweise – Mücken. In Laos wurden 130 Millionen Larven ausgesetzt, die das Wolbachia-Bakterium in sich tragen und deshalb deutlich seltener Dengue und weitere gefährliche Krankheiten wie das Gelbfieber übertragen. Indem sie sich mit den übrigen Mücken fortpflanzen, sinkt zukünftig insgesamt das Risiko, dass sich Kinder und Erwachsene infizieren.
4. Weniger Kinderarmut in Großbritannien

Für Eltern mit geringem Einkommen gibt es in Großbritannien staatliche Unterstützung. Allerdings galt dies bisher nur für maximal zwei Kinder pro Familie. Ab April 2026 wird sich das ändern und jedes Kind zählen. Wir gehen davon aus, dass dadurch rund 450.000 Kinder in Großbritannien nicht mehr von Armut betroffen sein werden.
5. Gesunde Umwelt als Kinderrecht

Kein geringerer als der Internationale Gerichtshof sagte 2025 klipp und klar: Eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ ist ein Menschenrecht. Deshalb müssen die Staaten sich auch um mehr Klimaschutz bemühen als bisher. Ein wichtiges Gutachten, vor allem für Kinder und deren Zukunft.
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