Trainings zur psychosozialen Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien
Ziel: Stärkung von Ehrenamtlichen und Fachkräften im Umgang mit psychisch belasteten und traumatisierten Kindern und Familien
Laufzeit: Januar 2026 bis Dezember 2026
Zielgruppe: Ehrenamtliche und Fachkräfte, die mit geflüchteten Kindern und Familien arbeiten
Region: bundesweit
Das Projekt
Viele Kinder, die nach Deutschland geflohen sind, sind psychisch stark belastet. Sie leiden etwa unter Alpträumen, können sich nicht konzentrieren oder haben Kopf- und Bauchschmerzen. Auch Eltern und anderen Bezugspersonen geht es mitunter ähnlich.
In Deutschland engagieren sich viele Haupt- und Ehrenamtliche, um geflüchteten Menschen ein gutes und sicheres Ankommen zu ermöglichen. Sie sind häufig erste Kontaktpersonen und nehmen eine wichtige Rolle für die geflüchteten Kinder und Familien ein. Doch viele sind sich unsicher, wie sie mit psychisch belasteten Menschen umgehen sollen.
Um ihre Handlungskompetenzen und -sicherheit zu stärken und sie vor Überlastung zu schützen, bietet Save the Children daher zweitägige Trainings zur psychosozialen Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien an.
Die Umsetzung
Bereits seit 2015 schulen wir in Deutschland Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Menschen arbeiten. Gehören Sie dazu? Arbeiten Sie in einer Unterkunft, in der Kinder- und Jugendarbeit, sind Lehrkraft in Willkommensklassen oder engagieren sich ehrenamtlich in Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche?
Unsere Trainer*innen sind bundesweit im Einsatz. Die zweitägigen Trainings werden für Gruppen von 10 bis 15 Personen angeboten und gehen jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Sie haben Interesse an einem unserer Termine, an einer Inhouse-Schulung oder wünschen weitere Informationen? Kontaktieren Sie uns!
Kontaktformular
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Abgeschlossene Projektlaufzeiten
Seit Juli 2022 wird das von Save the Children entwickelte „Training zur Psychologischen Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien“ im Rahmen der Programmarbeit zur Ukraine‑Nothilfe bundesweit durchgeführt. In den ersten sechs Monaten wurde die Pilotierung des Trainings durch das BMFSFJ gefördert, wodurch eine solide Grundlage für die spätere bundesweite Umsetzung geschaffen wurde.
Über den gesamten Projektzeitraum hinweg konnten insgesamt 187 Trainings durchgeführt und dabei 2.085 Fachkräfte und Ehrenamtliche geschult werden. Durch diese Qualifizierungsmaßnahmen wurden rund 166.800 Kinder indirekt erreicht.
Dazu wurden begleitende Materialien weiterentwickelt und verbreitet: Die „Methodenschatzkiste für die Arbeit mit Kindern“ erschien zweisprachig (Deutsch und Englisch) online. Die deutsche Version wurde gedruckt und über eine neue Online‑Bestellmöglichkeit bundesweit zugänglich gemacht. Darüber hinaus wurden alle Trainingsmaterialien in einfache Sprache übersetzt, um die Inhalte für noch mehr Menschen verständlich und nutzbar zu machen. Ergänzt wurde das Angebot durch acht Online‑Supervisionen, die der fachlichen Vertiefung und Qualitätssicherung dienten.
Damit konnte die psychosoziale Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien im gesamten Projektzeitraum nachhaltig ausgebaut und qualitativ weiter gestärkt werden.
Eine Zusammenfassung des externen Evaluationsberichts dieser Projektlaufzeit finden Sie hier.
Im Jahr 2025 wurde das Trainingsangebot konsequent fortgeführt und gezielt weiterentwickelt, um die psychosoziale Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien langfristig zu stärken. Bundesweit fanden 61 Trainings statt, an denen 692 Fachkräfte und Ehrenamtliche teilnahmen, die in ihrem täglichen Kontakt mit Kindern und Familien mit Fluchterfahrung eine zentrale Rolle spielen. Zur fachlichen Begleitung wurden zudem sechs Supervisionssitzungen angeboten, die Raum für Austausch, Reflexion und die Vertiefung der Trainingsinhalte boten.
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Phase lag auf der Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit: Mit der Veröffentlichung einer Social-Media-Kampagne wurde das Thema psychische Gesundheit im Kontext Flucht für Jugendliche verstärkt ins Bewusstsein gerückt und sichtbar gemacht.
Durch die Kombination aus bundesweiter Qualifizierung, fachlicher Begleitung und verstärkter Öffentlichkeitsarbeit trug die zweite Projektphase maßgeblich dazu bei, das Angebot nachhaltig zu etablieren und geflüchtete Kinder sowie ihre Familien wirksam zu unterstützen.
Diese Projektphase wurde gefördert durch die Beisheim Stiftung, die Peter Möhle Stiftung, die Stockhausen Stiftung sowie die Wirth Stiftung.
Zum Bestellformular unserer Methodenschatzkiste
Social Media Kampagne

Save the Children hat in Zusammenarbeit mit Mpower e. V. eine Social Media Kampagne mit dem Namen „Empower Mental Health“ gestartet.
Es geht um die Sensibilisierung zum Thema Mentale Gesundheit im Kontext Flucht.
Die Kampagne finden Sie hier.












