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Abgeschlossene Projekte
in Afrika

Erfolgreich beendete Projekte in Afrika

Hier erhalten Sie nähere Informationen über erfolgreich abgeschlossene Projekte in Afrika, die wir aus Deutschland unterstützt haben. 

Regionalprogramme

Abgeschlossene Regionalprogramme

Projekt: Informationsmanagement-Training für humanitäre Krisen und Notsituationen im Bereich Bildung und Kinderschutz
Laufzeit: 2014
Geldgeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Projekt: Aufbau von operativen Strukturen zur Unterstützung und Koordination von Bildungsprojekten in der Nothilfe (Deutsche BACKUP Initiative Bildung in Afrika)
Laufzeit: Juli 2014 - September 2014
Geldgeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Projekt: Regionalprogramme in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Schutz, Kinderrechte, Katastrophenvorsorge und Existenzsicherung
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: 2014

Projekt: Regional Ebola Response 2014
Laufzeit: September 2014 bis Februar 2015
Geldgeber: Private Spende

Kenia

Abgeschlossene Projekte in Kenia

Projekt: Verbesserter Zugang zu qualitativ guter Schulbildung für Kinder im Turkana Bezirks

Geldgeber: BASF Stiftung (Spendenaktion der BASF-Mitarbeiter)
Laufzeit: April 2015 bis März 2016

Trotz der neusten Bildungsreformen der kenianischen Regierung liegt die Analphabetenrate in einigen Gegenden wie z.B. im Bezirk Turkana über 80%. Aufgrund der extremen Armut, der personellen Unterbesetzung und der mangelhaften Ausstattung der Schulen, aber auch infolge einiger kultureller Praktiken wie Frühverheiratung bleibt vielen Mädchen und Jungen in Turkana der Zugang zur Schulbildung verwehrt.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Bildungsbehörden adressiert Save the Children diese verschiedenen Hindernisse und zielt darauf ab, die Ausstattung und die Lehrqualität von Schulen zu verbessern, sowie die Einschulungsrate zu erhöhen und Schulabbrecher wieder zurück in eine geregelte Schullaufbahn zu bringen. So tragen Projektaktivitäten wie z.B. die Errichtung von Latrinen für Mädchen, Schulungen zu gewaltfreier Erziehung oder die Renovierung von Klassenzimmern zur dauerhaften Verbesserung der Lernumgebung in fünf Zielschulen bei. Das Projekt gibt Schulkindern, insbesondere Mädchen, die Chance, sich aktiv zu beteiligen und eigene Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Auch Eltern und die gesamten Gemeinden werden in die Entscheidungsfindung auf der Schulebene mit einbezogen

Projekt: Verbesserter Zugang zu qualitativ guter Schulbildung für Kinder im Turkana Bezirks
Geldgeber: BASF Stiftung & private Spender
Laufzeit: Juli 2016 bis Dezember 2016

Trotz der neusten Bildungsreformen der kenianischen Regierung liegt die Analphabetenrate in einigen Gegenden wie z.B. im Bezirk Turkana über 80%. Aufgrund der extremen Armut, der personellen Unterbesetzung und der mangelhaften Ausstattung der Schulen, aber auch infolge einiger kultureller Praktiken wie Frühverheiratung bleibt vielen Mädchen und Jungen in Turkana der Zugang zur Schulbildung verwehrt.

Mit der Unterstützung der BASF und privater Spender adressiert Save the Children in Zusammenarbeit mit den lokalen Bildungsbehörden diese verschiedenen Hindernisse und zielt darauf ab, die Einschulungsrate zu erhöhen und Schulabbrecher wieder zurück in eine geregelte Schullaufbahn zu bringen. Dazu tragen Projektaktivitäten wie z.B. die Errichtung von Latrinen für Mädchen, Schulungen zu gewaltfreier Erziehung oder die Renovierung von Klassenräumen bei. Insbesondere Mädchen soll durch dieses Projekt die Chance gegeben werden, sich aktiv an der Bewältigung von Problemen zu beteiligen und eigene Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Im Anschluss an ein vorheriges Projekt in dieser Region, durch das in fünf Zielschulen eine verbesserte Lernumgebung geschaffen werden konnte, werden in diesem Folgeprojekt verschiedene Ansätze wie z.B. die Verteilung von Menstruationstassen, oder gemeinschaftliches Viehhüten für einen verbesserten Schulzugang für Mädchen und Jungen pilotiert.

Projekt: Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung durch Zugang zur Gesundheitsversorgung im Verwaltungsbezirk Turkana
Geldgeber: Christoffel-Blindenmission e. V. (CBM)
Laufzeit: Januar 2014 bis August 2015

Die Benachteiligung und Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen in Kenia führen dazu, dass viele betroffene Kinder und Erwachsene keinen Zugang zu Bildungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen haben. In Zusammenarbeit mit der Christoffel Blindenmission und lokalen Akteuren wie Regierungsvertretern oder der Diözese Lodwar adressiert Save the Children diese Herausforderung im nordkenianischen Bezirk Turkana. Dort  sind beispielweise nur drei von 789 Schulen auf spezielle Bedürfnisse von behinderten Kindern ausgerichtet. Die fehlende Wahrnehmung der Aufsichtsfunktion seitens der Regierung und der Gesundheitsdienstleister verschlimmert die Situation.

Dieses Projekt ist darauf angelegt, die Exklusion von Kindern mit physischen Behinderungen zu überwinden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Aufklärungskampagnen, Schulungen für Fachkräfte in der Bildung und im Gesundheitswesen sowie psychosoziale Unterstützung für betroffene Familien helfen, kulturell bedingte Vorurteile zu bekämpfen und eine auf Inklusion ausgerichtete Gesellschaft zu fördern. Advocacy-und Lobbyarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Einer der Projektschwerpunkte liegt darauf, Programme zur sozialen Sicherung für Kinder mit Behinderung und ihre Familien zugänglich zu machen. Zudem unterstützt unsere Organisation die lokalen und nationalen Behörden bei der behindertengerechten Ausstattung von Schulen und Krankenhäusern.

Somalia

Abgeschlossene Projekte in Somalia

Projekt: Wiederaufbau von Schulen nach Überschwemmungen in der Region Hiran
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: August 2016 bis Juli 2017

Nach jahrelangen Konflikten verzeichnet Somalia heutzutage mit ca. 1,7 Millionen Kindern, die im Schulalter sind aber nicht zur Schule gehen können, eine der niedrigsten Einschulungsraten der Welt. Insbesondere in Süd- und Zentralsomalia ist der Zugang zu qualitativ guter Schulbildung mangelhaft und die fehlende Unterstützung führt zu einer hoch bleibenden Anzahl Kinder, die nicht zur Schule gehen. Die Überschwemmungen im Mai 2016, die weite Teile der Region Hiraan in Zentralsomalia unter Wasser setzten und 186.000 Menschen schwer getroffen haben. Zudem haben diese Wassermassen zahlreiche Klassenzimmer einschließlich Lehr-und Lernmaterialien und Latrinen in flussnahen Gemeinden massive zerstört, sodass der bereits mangelhafte Zugang zu Bildung für Kinder weiter eingeschränkt wird.

Durch dieses Projekt soll für Kinder in den betroffenen Gemeinden in der Region der Zugang zu qualitativ hochwertiger Grundschulbildung in einem inklusiven und geschützten Umfeld verbessert und nachhaltig gesichert werden. Hierfür werden bereits existierende Schulen rehabilitiert und in drei ausgewählten Schulen Leseecken eingerichtet. Die Lehrer werden durch Schulungen sowie Mentoring unterstützt und die Kapazitäten und Partizipation von Kindern im Bereich Kinderschutz durch sogenannte Jugendklubs gestärkt. Kinder die nicht zur Schule gehen, insbesondere Mädchen und Kinder mit einer Behinderung, sollen (wieder) in das Schulsystem eingebunden werden. Damit die Kinder auch vor, während und nach einer Krisen in die Schule gehen können, werden die Kapazitäten der Regierung sowie der Gemeinden darin gestärkt, in Zeiten von Überschwemmungen und Konflikten den Schulbetrieb am Laufen halten zu können.

Projekt: Stärkung der Resilienz in Puntland und Somaliland, Nordsomalia
Geldgeber: Privatspender aus Deutschland / Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: September 2014 bis Juni 2017

Andauernde politische Konflikte, extreme Armut und wiederkehrende Naturkatastrophen in Somalia beeinträchtigen das Leben von Kindern und ihrer Familien in vielfältiger Weise. So gehen nur 57% aller Jungen und 40% aller Mädchen im Grundschulalter in die Schule. Viele Kinder sind akut unterernährt; im Durchschnitt geben Haushalte mehr als 80% ihres bescheidenen Einkommens für Nahrungsmittel aus. Das Projekt bekämpft die Nahrungsunsicherheit und ermöglicht den Menschen vor Ort den Zugang zur Basisversorgung wie Bildung, sauberes Wasser und Gesundheitsleistungen.

Der Projektansatz zieht traditionelle Dorfstrukturen und Bewältigungspraktiken von lokalen Gemeinden mit ein und zielt auf langfristige und nachhaltige Veränderungen ab. Durch regelmäßige Geldtransfers sowie Cash-for-Work Maßnahmen können die begünstigten Familien eine Minimalversorgung mit Nahrungsmitteln auch in Trockenzeiten aufrechterhalten. Zudem erwerben Individuen neue Kompetenzen wie Schreiner oder Bäcker und diversifizieren dadurch ihre Einkommensquellen. Zur Stärkung der Katastrophenvorsorge werden gemeindebasierte Frühwarnsysteme eingerichtet und Komitees für Katastrophenrisikominderung ausgebaut. Schließlich fördert das Projekt kinderfreundliche Ernährungspraktiken und trägt zur Verbesserung der sanitären Infrastruktur bei.

Projekt: Lebensrettende humanitäre Maßnahmen für die Flutopfer in Hiraan, Somalia
Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: November 2015 bis Februar 2016

Die humanitäre Lage in weiten Teilen Somalias ist durch die Auswirkungen des El-Nino-Phänomens und die daraus resultierende ungleiche Verteilung von Niederschlägen gekennzeichnet. Die Folgen von Dürre und Überschwemmungen sowie der anhaltende bewaffnete Konflikt insbesondere im Süden des Landes waren zu Jahresbeginn ca. 4,7 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Über 950.000 Menschen werden als akut krisenbetroffen eingestuft und insgesamt 305.000 Kinder gelten als akut mangelernährt. Vor allem die Projektregion Hiraan in Zentral-Somalia war besonders durch die verstärkten Regenfälle und die folgenden Überschwemmungen von Mitte Oktober bis Ende November 2015 betroffen, die in den Überschwemmungsregionen die Evakuierung von insgesamt ca. 144.000 Menschen erforderten.

Zur Eindämmung von notfallbedingten Krankheits- und Todesfällen von Kindern zielt dieses Projekt mit zwei Komponenten darauf ab, die sanitäre Bedingungen und Ernährungssicherheit in der Stadt Beletweyne, in der besonders viele Familien von den Überschwemmungen betroffen sind, zu verbessern. Zur Deckung grundlegender Ernährungsbedarfe von besonders betroffenen Haushalten, werden in der ersten Komponente Lebensmittel-Gutscheine verteilt, mit denen die Familien Rationen an Lebensmitteln (Reis, Öl, Zucker, Weizen, Hülsenfrüchte) beziehen können. In einer zweiten Komponente soll die sanitäre Versorgung für mehr als 2.100 Menschen (davon 1.500 Kinder) verbessert werden und so die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten verhindert werden. Dafür wird die sanitäre Basis-Infrastruktur wiederhergestellt und betroffene Haushalte erhalten Hygiene- und Wash-Kits, die unter anderem aus Gegenständen wie Wasserkanistern, Baby-Töpfchen, Seife, Waschmittel, oder Handtüchern bestehen.

Projekt: Kinderschutz und Kinderbeteiligung
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: März 2015 bis Februar 2016

Dieses Projekt baut auf einem anderen Projekt – „Stärkung der Wiederstandfähigkeit von Familien“ – auf. Die Projektzielorte umfassen drei Flüchtlingscamps und drei Aufnahmegemeinden in Hargeisa, der Hauptstadt von Somaliland. Obwohl die Sicherheitslage in diesem Teil des Landes relativ stabil ist, leben viele Kinder – vor allem aus binnenvertriebenen Familien – unter schrecklichen Bedingungen. Sexuelle und physische Gewalt, wirtschaftliche Ausbeutung, fehlender Zugang zur Grundversorgung und zu Bildung sind die gravierendsten aber nicht die einzigen Kinderrechtsverletzungen. Die vorhandenen Kinderrechts-Komitees tragen aufgrund fehlender Kenntnisse und Ressourcen  noch nicht ausreichend zur Verbesserung der Situation bei.

Save the Children schult daher die in den bestehenden Komitees engagierten erwachsenen Gemeindemitglieder und unterstützt die Gründung neuer Komitees. Inhalte der Schulungen sind beispielsweise der Schutz von Kindern vor Gewalt und Ausbeutung sowie der Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystems.  werden erwachsene Gemeindemitglieder zu Schutz der Kinder von Gewalt und Ausbeutung geschult. Zudem ermutigt Save the Children Kinder aus Camps und Gastgemeinden, selbst Kinderrechtsgruppen zu gründen und sich für die Durchsetzung der eigenen Rechte einzusetzen. Trainings zu Führungs- und Lebenskompetenzen wie Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick sollen Kinder dabei unterstützen, ihre Interessen gegenüber Erwachsenen in der Gemeinde und politischen Akteuren zu vertreten.  Kindergruppen und Kinderrechts-Komitees arbeiten anschließend als Partner zusammen. Diese Maßnahmen fördern eine sichere Umgebung für schutzbedürftige Kinder.

Tansania

Abgeschlossene Projekte in Tansania

Projekt: Bildung und Ausbildung für Kinder und Jugendliche in kaffeeproduzierenden Gemeinden in Tansania
Geldgeber: Tchibo
Laufzeit: März 2015 – Dezember 2017

Die extrem niedrige Qualität des Unterrichts an Grundschulen und der schwierige Zugang zu beruflichen Qualifizierungen in Tansania führen dazu, dass viele Kinder die Grundschule frühzeitig verlassen und nach Beendigung der Grundschule keiner qualifizierten Arbeit nachgehen können. Landesweit schließen nur 62% der Kinder überhaupt die Grundschule ab. Durch die Verbesserung der Unterrichtsqualität und die Durchführung von berufsorientierten außerschulischen Aktivitäten trägt dieses Projekt dazu bei, die lokalen Chancen von Kindern und Jugendlichen in Mbeya zu verbessern. So wird auch einer Abwanderung in die Städte als unqualifizierte Arbeiter entgegengewirkt.

Im Rahmen des Projekts werden Lehrkräfte zu neuen Unterrichtsmethoden fortgebildet und Schulclubs zu den Themen wie Zukunftsplanung oder Kinderrechte gegründet. Wir eröffnen Kindern und Jugendlichen verschiedene lebenspraktische und berufsorientierte Ausbildungsoptionen nach regulärer Beendigung der Grundschule. Auch für Schulabbrecher werden lokale Ausbildungsangebote geschaffen. So bietet Save the Children gemeinsam mit lokalen Unternehmen Praktika und Ausbildungsplätze, z.B. als Schneider oder Schreiner, an. Auch politische Entscheidungsträger werden adressiert, um der chronischen Unterfinanzierung von Schulen und dem Mangel an Lehrkräften nachhaltig entgegenzuwirken.

Projekt: Stärkung der Resilienz in Puntland und Somaliland, Nordsomalia
Geldgeber: Privatspender aus Deutschland / Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: September 2014 bis Juni 2017

Andauernde politische Konflikte, extreme Armut und wiederkehrende Naturkatastrophen in Somalia beeinträchtigen das Leben von Kindern und ihrer Familien in vielfältiger Weise. So gehen nur 57% aller Jungen und 40% aller Mädchen im Grundschulalter in die Schule. Viele Kinder sind akut unterernährt; im Durchschnitt geben Haushalte mehr als 80% ihres bescheidenen Einkommens für Nahrungsmittel aus. Das Projekt bekämpft die Nahrungsunsicherheit und ermöglicht den Menschen vor Ort den Zugang zur Basisversorgung wie Bildung, sauberes Wasser und Gesundheitsleistungen.

Der Projektansatz zieht traditionelle Dorfstrukturen und Bewältigungspraktiken von lokalen Gemeinden mit ein und zielt auf langfristige und nachhaltige Veränderungen ab. Durch regelmäßige Geldtransfers sowie Cash-for-Work Maßnahmen können die begünstigten Familien eine Minimalversorgung mit Nahrungsmitteln auch in Trockenzeiten aufrechterhalten. Zudem erwerben Individuen neue Kompetenzen wie Schreiner oder Bäcker und diversifizieren dadurch ihre Einkommensquellen. Zur Stärkung der Katastrophenvorsorge werden gemeindebasierte Frühwarnsysteme eingerichtet und Komitees für Katastrophenrisikominderung ausgebaut. Schließlich fördert das Projekt kinderfreundliche Ernährungspraktiken und trägt zur Verbesserung der sanitären Infrastruktur bei.

Projekt: Lebensrettende humanitäre Maßnahmen für die Flutopfer in Hiraan, Somalia
Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: November 2015 bis Februar 2016

Die humanitäre Lage in weiten Teilen Somalias ist durch die Auswirkungen des El-Nino-Phänomens und die daraus resultierende ungleiche Verteilung von Niederschlägen gekennzeichnet. Die Folgen von Dürre und Überschwemmungen sowie der anhaltende bewaffnete Konflikt insbesondere im Süden des Landes waren zu Jahresbeginn ca. 4,7 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Über 950.000 Menschen werden als akut krisenbetroffen eingestuft und insgesamt 305.000 Kinder gelten als akut mangelernährt. Vor allem die Projektregion Hiraan in Zentral-Somalia war besonders durch die verstärkten Regenfälle und die folgenden Überschwemmungen von Mitte Oktober bis Ende November 2015 betroffen, die in den Überschwemmungsregionen die Evakuierung von insgesamt ca. 144.000 Menschen erforderten.

Zur Eindämmung von notfallbedingten Krankheits- und Todesfällen von Kindern zielt dieses Projekt mit zwei Komponenten darauf ab, die sanitäre Bedingungen und Ernährungssicherheit in der Stadt Beletweyne, in der besonders viele Familien von den Überschwemmungen betroffen sind, zu verbessern. Zur Deckung grundlegender Ernährungsbedarfe von besonders betroffenen Haushalten, werden in der ersten Komponente Lebensmittel-Gutscheine verteilt, mit denen die Familien Rationen an Lebensmitteln (Reis, Öl, Zucker, Weizen, Hülsenfrüchte) beziehen können. In einer zweiten Komponente soll die sanitäre Versorgung für mehr als 2.100 Menschen (davon 1.500 Kinder) verbessert werden und so die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten verhindert werden. Dafür wird die sanitäre Basis-Infrastruktur wiederhergestellt und betroffene Haushalte erhalten Hygiene- und Wash-Kits, die unter anderem aus Gegenständen wie Wasserkanistern, Baby-Töpfchen, Seife, Waschmittel, oder Handtüchern bestehen.

Projekt: Kinderschutz und Kinderbeteiligung
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: März 2015 bis Februar 2016

Dieses Projekt baut auf einem anderen Projekt – „Stärkung der Wiederstandfähigkeit von Familien“ – auf. Die Projektzielorte umfassen drei Flüchtlingscamps und drei Aufnahmegemeinden in Hargeisa, der Hauptstadt von Somaliland. Obwohl die Sicherheitslage in diesem Teil des Landes relativ stabil ist, leben viele Kinder – vor allem aus binnenvertriebenen Familien – unter schrecklichen Bedingungen. Sexuelle und physische Gewalt, wirtschaftliche Ausbeutung, fehlender Zugang zur Grundversorgung und zu Bildung sind die gravierendsten aber nicht die einzigen Kinderrechtsverletzungen. Die vorhandenen Kinderrechts-Komitees tragen aufgrund fehlender Kenntnisse und Ressourcen  noch nicht ausreichend zur Verbesserung der Situation bei.

Save the Children schult daher die in den bestehenden Komitees engagierten erwachsenen Gemeindemitglieder und unterstützt die Gründung neuer Komitees. Inhalte der Schulungen sind beispielsweise der Schutz von Kindern vor Gewalt und Ausbeutung sowie der Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystems.  werden erwachsene Gemeindemitglieder zu Schutz der Kinder von Gewalt und Ausbeutung geschult. Zudem ermutigt Save the Children Kinder aus Camps und Gastgemeinden, selbst Kinderrechtsgruppen zu gründen und sich für die Durchsetzung der eigenen Rechte einzusetzen. Trainings zu Führungs- und Lebenskompetenzen wie Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick sollen Kinder dabei unterstützen, ihre Interessen gegenüber Erwachsenen in der Gemeinde und politischen Akteuren zu vertreten.  Kindergruppen und Kinderrechts-Komitees arbeiten anschließend als Partner zusammen. Diese Maßnahmen fördern eine sichere Umgebung für schutzbedürftige Kinder.

Uganda

Abgeschlossene Projekte in Uganda

Projekt: Förderung der frühkindlichen Entwicklung und der Grundschulbildung vor allem für Kinder mit Behinderungen in 45 schwer zugänglichen Gemeinden
Geldgeber: Bulgari Deutschland GmbH

Projekt: Programm zur frühkindlichen Förderung von Vorschulkindern in den schwer zugänglichen Bezirken Luwero, Nakaseke und Nakasongola in der Zentralregion
Geldgeber: Bulgari Deutschland GmbH
Laufzeit: August 2014 - Juli 2015

Zu den aktiven Projekten

Afrika

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Zu den Projekten

International

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Deutschland

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