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Ein Kind mit Kopftuch, das vor einer Tafel sitzt und in ein Heft schreibt

Facilitating Access to Knowledge,
Hope, and Educational Resilience

Facilitating Access to Knowledge, Hope, and Educational Resilience (FAKHR/فخر)

Geldgeber: INTPA – International Partnerships (European Union)
Laufzeit: 01. November 2025 - 31. Oktober 2028

Projekthintergrund

Als Save the Children setzen wir das Projekt „Facilitating Access to Knowledge, Hope, and Educational Resilience” mit finanzieller Unterstützung der EU-Direktion für internationale Partnerschaften (EU INTPA) um. Ziel ist es, den Zugang zu sicherer, inklusiver, geschlechtergerechter und kontinuierlicher Bildung für afghanische Kinder zu verbessern – insbesondere für Mädchen, Kinder mit Behinderungen, Kinder außerhalb des Schulsystems und andere marginalisierte Gruppen.

Das Projekt reagiert auf die dramatische Bildungssituation in Afghanistan: Millionen Kinder sind nicht eingeschult, insbesondere Mädchen im Alter von 13–17 Jahren, denen der Zugang zur Sekundarschulbildung verwehrt bleibt. Kinder mit Behinderungen sind mit einer Einschulungsrate von nur 10–25 % besonders benachteiligt. Rückkehrende Familien aus Pakistan und Iran stehen vor sprachlichen, infrastrukturellen und sozialen Hürden. Naturkatastrophen, Armut, Kinderarbeit und Frühverheiratung verschärfen die Lage zusätzlich. Die Bildungsinfrastruktur ist stark beschädigt, viele Schulen verfügen weder über Gebäude noch über grundlegende Wasser- und Sanitärversorgung.

Projektumsetzung

Im Rahmen von „Facilitating Access to Knowledge, Hope, and Educational Resilience“ verfolgen wir drei zentrale Ziele:

  1. Zugang zu Bildung erweitern – durch die Bereitstellung formaler und nicht-formaler Bildungsangebote, insbesondere für Mädchen, Kinder mit Behinderungen und Binnenvertriebene.
  2. Lernkompetenzen stärken – durch gezielte Förderung von Lese-, Rechen- und sozial-emotionalen Fähigkeiten, um altersgerechtes Lernen zu ermöglichen
  3. Gemeinschaften aktiv einbinden – um sichere, inklusive und nachhaltige Bildungsangebote zu fördern und die Kontinuität der Bildung für gefährdete Kinder langfristig zu sichern.

Wir reagieren damit auf die komplexen Herausforderungen in Afghanistan und setzen gezielt auf resiliente Bildungsstrukturen, die auch in Krisenzeiten tragfähig sind. Dabei berücksichtigen wir die Schwächen bestehender Bildungsmodelle wie Community-Based Education (CBE) und arbeiten daran, diese weiterzuentwickeln und inklusiver zu gestalten. Ziel ist es, ein widerstandsfähiges, gerechtes und inklusives Bildungssystem zu schaffen, das auch in Krisenzeiten funktioniert.

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