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Unsere Projekte
im Jemen

Im Einsatz für Kinder im Jemen

Erfahren Sie hier mehr über Projekte im Jemen, die Save the Children aus Deutschland unterstützt. Über die Aktivitäten anderer Länderorganisationen von Save the Children im Jemen können Sie sich auf der Seite von Save the Children International informieren.

Kinder aus Saada, Jemen, die von Save the Children unterstützt wurden

Stärkung von Resilienz und Lebensgrundlagen

Erfahren Sie mehr über das Projekt: Stärkung von Resilienz und Lebensgrundlagen in Saada

Zum Projekt
Geflüchtete Kinder im Jemen, die von Save the Children unterstützt werden

Kinderschutz und WASH in Hodeidah

Erfahren Sie mehr über das Projekt: Kinderschutz und WASH in Hodeidah

zum Projekt

Zentrale Herausforderungen im Jemen

Der Krieg im Jemen dauert nun schon sechs Jahre an. Mehr als 20,7 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe – das sind 66 Prozent der Gesamtbevölkerung Jemens. Das Land ist Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt. 11,3 Millionen Kinder sind von Bomben, Hunger und Krankheiten wie Cholera, Diphterie, Dengue-Fieber bedroht. COVID-19 verschlimmert die Lage.

Trotz der extrem unsicheren Lage im Jemen sind unsere Teams vor Ort im Einsatz und arbeiten rund um die Uhr, um Kindern und ihren Familien zu helfen.

  • Wir behandeln mangelernährte Kinder und versorgen sie mit Spezialnahrung und Vitaminpräparaten.
  • Wir bauen Gesundheitseinrichtungen wieder auf und sind mit mobilen Gesundheitsteams in abgelegenen Regionen im Einsatz. 
  • Wir versorgen Familien mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Hygiene-Sets.
  • Wir errichten Schutzräume für Kinder, in denen sie spielen und lernen können.

Save the Children arbeitet seit 1963 im Jemen, unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit und Ernährung. Seit der Konflikt im März 2015 eskaliert ist, haben wir mehr als eine Million Menschen mit unserer Nothilfe erreicht – darunter mehr als 600.000 Kinder.

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Lebensrettende Ernährungshilfe für vulnerable Kinder und werdende und stillende Mütter in Hodeidah, Jemen
Geldgeber:  Auswärtiges Amt
Laufzeit: 01.04.2017-31.03.2019

Die humanitäre Lage in Jemen war bereits vor Ausbruch des militärischen Konflikts 2015 von Armut, mangelhafter Regierungsführung und politischer Instabilität geprägt. Nach aktuellen Schätzungen bedürfen circa 22,2 Millionen Menschen, circa 76 Prozent der Gesamtbevölkerung, humanitärer Hilfe. Ungefähr 4,5 Millionen Menschen, insbesondere Kinder und Frauen, leiden unter akuter, teilweise schwerer Mangelernährung. Infolge der weiteren Eskalation des Konfliktes, der Verringerung der Nahrungsmittelimporte und der im Zuge der wirtschaftlichen Krise schwindenden Existenzmöglichkeiten können sind bis zu 17 Millionen Menschen von Nahrungsunsicherheit betroffen. Zu den gefährdetsten Gruppen gehören Binnenvertriebene, Haushalte mit Kleinkindern, chronisch Kranken oder körperlich beeinträchtigten Familienmitgliedern oder Haushalte in marginalisierten Gemeinden.

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt leistet Save the Children unter anderem in Hodeida, einer der am schlimmsten betroffenen Regionen im Land, lebensrettende Sofortmaßnahmen und hochwertige Ernährungs- und Gesundheitsdienste mit einem Schwerpunkt auf Kinder und stillende und schwangere Frauen. Dazu gehört das gemeindebasierte Management von akuter Mangelernährung, die Stärkung der Kapazitäten und Fähigkeiten des Gesundheitspersonals  in lokalen Gesundheitsstationen, welche zudem mit notwendigen Materialien wie therapeutischer Nahrung, Medikamenten und Hygieneartikeln ausgestattet werden. Zusätzlich werden Sensibilisierungsmaßnahmen und Aufklärungsveranstaltungen zu verbesserten Ernährungspraktiken in den Gemeinden stattfinden. Insgesamt wird der Zugang der am stärksten betroffenen Gruppen zu Ernährungsdiensten und Gesundheitsdiensten erleichtert werden, wodurch die Mortalität und Morbidität der Betroffenen verringert werden soll.