Stärkung der Schutzrechte, Resilienz und Selbstbestimmung von von Konflikt und Vertreibung betroffener Jugendlicher und junger Erwachsener in Nordost-Syrien
Geber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: 15. September 2021 - 14. September 2026
Projekthintergrund
Die Stadt Ar-Raqqah in Nordost-Syrien wurde durch den Krieg stark zerstört und leidet bis heute unter fehlender Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit und weit verbreiteter Armut. Besonders betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene, die kaum Zugang zu Bildung, Einkommen oder Schutz haben. Viele mussten fliehen und leben nun unter schwierigen Bedingungen, oft ohne Perspektive. Mädchen und junge Frauen sind zusätzlich von Gewalt und Diskriminierung bedroht, Kinder mit Behinderungen haben kaum Zugang zu Unterstützung. Das Projekt von Save the Children setzt genau hier an: Es will die Resilienz und Selbstbestimmung junger Menschen stärken, ihnen Schutz bieten und Wege zu Bildung und Einkommen eröffnen – damit sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können.
Projektumsetzung
Das Projekt wird in Ar-Raqqah, Nordost-Syrien, umgesetzt und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die von Konflikt und Vertreibung betroffen sind. Save the Children arbeitet dabei eng mit zwei lokalen Partnerorganisationen zusammen. Die Teilnehmenden erhalten Schulungen in Grundbildung, Berufsqualifikation und unternehmerischen Fähigkeiten, um ihre Chancen auf Einkommen zu verbessern. Besonders gefährdete Jugendliche werden zusätzlich durch psychosoziale Unterstützung und einer Einzelfallhilfe begleitet. Familien mit hohem Schutzbedarf erhalten Bargeldhilfe, um akute Risiken zu mindern. Parallel werden Eltern in gewaltfreier Erziehung geschult und lokale Organisationen gestärkt, damit sie langfristig eigenständig Schutz- und Bildungsangebote umsetzen können.

