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Ein mangelernährtes Kind aus Somalia wird mit therapeutischer Milch versorgt, die er in einem Stabilisierungszentrum von Save the Children erhält. Foto: Sacha Myers / Save the Children

Der Hunger wächst
weltweit dramatisch

In vielen Ländern droht eine Hungersnot



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Stichwort: Spendenaufruf Globale Hungerkrise

Es kommt alles zusammen: Durch die Klimakrise, Kriege, aber auch durch Corona-Pandemie droht aktuell die größte globale Hungerkrise des Jahrhunderts. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat schon jetzt zu einer Steigerung der Lebensmittelpreise geführt – die Verfügbarkeit von z.B. Weizen ist stark eingeschränkt.

Laut Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) litten 2020 zwischen 720 und 811 Millionen Menschen an Hunger. Das sind 118 Millionen Menschen mehr als im Jahr 2019. Etwa 5,7 Millionen Kinder unter fünf  Jahren leiden schon jetzt unter Mangelernährung.

Neben Ländern im Nahen Osten wie dem Jemen und Syrien, ist die Lage im Südsudan, in der zentralen Sahelzone, der Demokratische Republik Kongo, in Madagaskar und Afghanistan alarmierend.

Aktuell sind vor allem Äthiopien, Kenia und Somalia von einer extremen Dürre betroffen (Stand Mai 2022). Allein im letzten Jahr hat sich dort die Zahl der Menschen, die unter Hunger leiden mehr als verdoppelt. Es ist beschämend, dass es rund ein Jahrzehnt, nachdem in der großen Dürre von 2011 allein in Somalia fast 260.000 Menschen starben – die Hälfte von ihnen Kinder –  erneut nicht zu gelingen scheint, durch angemessene Hilfe Leben zu retten. Noch immer handeln die Verantwortlichen beim Kampf gegen Dürren und Hunger zu zögerlich. Mehr im Bericht von Oxfam und Save the Children "Dangerous Delay 2".

Die ersten 1.000 Tage sind für Kinder enorm wichtig

Haben Kinder in den ersten 1.000 Tagen, beginnend mit ihrer Geburt, nicht ausreichend Nahrung, hat dies dramatische und unumkehrbare Folgen für ihre körperliche und geistige Entwicklung. Mangelernährte Kinder sind oft kleiner, schwächer und haben Schwierigkeiten beim Lernen. Sie sind viel anfälliger für Infektionskrankheiten als Kinder, die ausreichend zu essen haben.

Um das Schlimmste zu verhindern, müssen wir jetzt handeln, damit kein Kinder auf dieser Welt hungern muss.


Corona hat die Lage zusätzlich verschlimmert

In vielen Ländern hat die Corona-Pandemie den Hunger zusätzlich verschlimmert. Im Sommer 2021 haben innerhalb kürzester Zeit die Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 stark zugenommen. Durch Lockdowns haben viele Menschen ihre Jobs verloren und konnten ihre Familien nicht mehr ernähren. Schulen waren geschlossen, und damit entfiel für viele Kinder die sehr wichtige Schulmahlzeit.

Die Ausbreitung des Virus in Ländern mit ohnehin schlechten Hygienebedingungen und schwachen Gesundheitssystemen ist eine reale Gefahr für Kinder. Die Imfquote ist in diesen Ländern sehr gering. Unsere Emergency Health Unit (EHU), eine medizinische Task Force, ist im Einsatz und unterstützt Gesundheitsteams, vor allem um mangelernährte Kinder zu behandeln. 

Mit einer Spende den weltweiten Hunger bekämpfen

  • Ihre Spende hilft uns, flexibel dort Nothilfe zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird.
     
  • Wir versorgen Kinder und ihre Familien mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten.
     
  • Unsere Teams vor Ort kümmern sich um mangelernährte Kinder. Sie erhalten eine energiereiche Erdnusspaste, um schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Helfen Sie uns, den Hunger nachhaltig und langfristig zu bekämpfen: mit Programmen zur Erhöhung der Ernährungssicherheit und durch die Bekämpfung von Armut. Denn sie führt meist unweigerlich dazu, dass die Menschen hungern.

So hilft Ihre Spende vor Ort:

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