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KINDERrechte für
KINDERflüchtlinge

KINDERrechte für KINDERflüchtlinge

Ziel: Stärkung der Rechte von geflüchteten Kindern und Jugendlichen
Laufzeit: Mai 2015 - September 2017
Teilnehmer: 18 Organisationen und Initiativen
Region: Bayern, Berlin, Bremen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Geber: Private Spenden, GlaxoSmithKline

Die Idee

Jedes Kind in Deutschland hat Rechte. Dabei ist egal, ob es hier geboren wurde oder mit seiner Familie nach Deutschland geflohen ist. Doch die Realität sieht anders aus. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen ihre Rechte gleichermaßen wahrnehmen können – unabhängig von Aufenthaltsstatus, Herkunft, Religion oder ethnischer Zugehörigkeit.

In unserem Projekt „KINDERrechte für KINDERflüchtlinge“ fördern wir Organisationen und Initiativen, die mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenarbeiten und sie in ihren Rechten stärken. Die Ansätze sind dabei vielfältig, doch eines haben sie alle gemeinsam: Die Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt und kommen selbst zu Wort. Ihre Stimmen sollen gehört werden. In Filmworkshops, Konferenzen, Theaterprojekten, Kunsttherapien und vielem mehr bekommen sie die Möglichkeit, ihren Erfahrungen, Wünschen und Hoffnungen Ausdruck zu verleihen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. So werden sie nachhaltig in ihren Rechten gestärkt.


Die Umsetzung

Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts „KINDERrechte für KINDERflüchtlinge“ 18 Organisationen und Initiativen in acht Bundesländern gefördert, die mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenarbeiten. Sie erhielten eine finanzielle Förderung zur Umsetzung ihrer Projekte und wurden mit Technik und Know-how im Bereich der Medienpädagogik unterstützt. Durch die Vernetzung der Initiativen untereinander wurden der Erfahrungsaustausch ermöglicht und Kooperationen zwischen den Partnern initiiert, die über den Projektzeitraum bestehen blieben.

Die folgenden Projekte wurden realisiert:

AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen

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Same but different: wenn aus Fremden Freunde werden

Das Projekt "Same but different: wenn aus Fremden Freunde werden" vermittelte Patentandems zwischen jungen Geflüchteten und anderen Jugendlichen aus Deutschland. Ziel war die Schaffung eines gemeinsamen Begegnungsraumes mit gemeinsamen Aktivitäten, um die Bewältigung des Alltags im Aufnahmeland (Spracherwerb, Schulbesuch, Behördengänge etc.) zu unterstützen und dem Alltagsrassismus entgegen­zuwirken.

Zudem wurde im Rahmen des Projekts ein Audioguide für einen Menschenrechtspfad erstellt, bei dem man über QR-Codes an Text- und Bildtafeln gelangen kann, die die einzelnen Menschenrechte in diversen Sprachen erklären. In einigen der Clips berichten Jugendliche auch über die Menschenrechts­situation und -verletzungen in ihren Heimatländern.

AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V.

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Schulplätze für alle

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Doch manchmal dauert es Jahre bis geflüchteten Kindern ein Schulplatz zugewiesen wird. Im Rahmen des Projekts "KINDER­rechte für KINDER­flüchtlinge" konnten die gezielten Beratungsangebote für Eltern und Kinder ausgebaut, Kooperationen mit kommunalen Akteur*innen initiiert und das Netzwerk "Schulplätze für alle" in NRW gestärkt werden.

Für eine gezielte Öffentlichkeits­arbeit und zur Sensibilisierung für die Thematik wurde ein animierter Kurzfilm produziert, der geflüchtete Kinder und ihre Familien in verschiedenen Sprachen über die Zugangs­möglichkeiten zum föderalen Schulsystem in Deutschland informiert.

Cucula – Refugees Company for Crafts and Design

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Cucula Education & Refugee Teacher

In dem Projekt "Cucula Education &Refugee Teacher" wurde der Austausch zwischen jungen Geflüchteten und jungen Berliner*innen gefördert, um einen Begegnungsort in der Stadt zu gestalten. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung, die bei Cucula aktiv sind, haben in diesem Projekt Berliner*innen ihren Blick auf die Stadt gezeigt.

Im Rahmen des Projekts entstanden unter anderem kurze Filme der Teilnehmer*innen, in denen sie ihre derzeitige Lebenssituation in Berlin reflektieren und ihre Belange, Sorgen und Hoffnungen artikulieren.

djo – Deutsche Jugend in Europa, LV Sachsen-Anhalt

Jugendleiter*innenausbildung für Geflüchtete öffnen

Mit dem Projekt „Jugendleiter*innen­ausbildung für Geflüchtete öffnen“ wollte die djo ─ Deutsche Jugend in Europa erreichen, dass Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund besser in die Jugendleiter*innenausbildung eingebunden und so selbst als Brückenbauer*innen tätig werden. Dabei wurden Methoden erprobt, die eine bessere Einbindung von Geflüchteten in die Ausbildung erlauben.

Die Ergebnisse des Projekts werden in einer Broschüre zusammen­gefasst und anderen Trägern zur Verfügung gestellt, die ihre Bildungsangebote ebenfalls kulturell und sprachlich öffnen wollen.

DRK Berlin Südwest gGmbH

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Trainings für Kinder mit Fluchthintergrund

Das Projekt "Trainings für Kinder mit Fluchthintergrund" unterstützte emotional belastete traumatisierte Kinder und Jugendliche darin, ihre Fluchtgeschichte aufzuarbeiten, ihre Widerstandsfähigkeit zu steigern und ihre Selbstregulations­fähigkeiten zu erhöhen.

Die Trainings basierten auf Workshops, die von einem Team aus Psycholog*innen und Pädagog*innen geleitet wurden. Dabei legten die Kinder selbst fest, mit welchen Themen sie sich beschäftigen wollen und welche künstlerische Ausdrucksform sie ausprobieren möchten. So standen ihre eigenen Geschichten, Wünsche und Ideen im Vordergrund und sie konnten spielerisch ihre eigenen Ressourcen entdecken sowie einen Umgang mit ihren Gefühlen und Erfahrungen erlernen.

Evangelische Hochschule Dresden

Paradiesisch Musizieren – Kreative Entfaltung durch Musik

Die Evangelische Hochschule Dresden setzt in ihrer Kinder­musikschule auf integrative Bestandteile. Dazu gehören die musikalische Früherziehung für Drei- bis Zehnjährige, die Einzelförderung von Kindern und Jugendlichen im Instrumentalunterricht und die musikalische Förderung im Chor sowie im Nachwuchs­orchester.

Ziel des Projekts „Paradiesisch Musizieren“ ist es, Kinder und Jugendlichen mit Fluchterfahrung mittels Musik in ihrer kreativen Entfaltung zu unterstützen, sie in das gesellschaftliche und kulturelle Leben Dresdens einzubinden und mit ihnen die Freude am Musizieren zu teilen.

Hajusom e. V.

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Theaterprojekt "Welcome-Shower"

Das Theaterprojekt "Welcome-Shower" machte in Flüchtlings­unterkünften Hamburgs auf ein Nachwuchsangebot von Hajusom e. V. in den Bereichen Performance, Musik und Hip-Hop aufmerksam. Geflüchtete Minderjährigen haben hier die Möglichkeit, mit langjährigen Ensemble­mitgliedern von Hajusom erste Erfahrungen in der künstlerischen Arbeit zu sammeln.

Das Projekt eröffnet Jugendlichen, die ohne ihre Eltern aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Europa gekommen sind, völlig neue Perspektiven und bestärkt sie darin, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam Stücke, wobei die Themen sehr vielfältig sein können: von der Frage nach dem „Paradies Europa“ über die global relevante Genderdiskussion bis hin zu Klischees und Vorurteilen, mit denen sie konfrontiert sind.

Qualifizierung als Trainer*innen in der Kunstvermittlung

Hajusom nutzte das Jahr 2017 dazu, langjährig erfahrene Performer*innen des Ensembles als Transfer-Trainer*innen zu qualifizieren. So sollen die vielfach als Best Practice ausgezeichneten Methoden des Kollektivs nach außen getragen werden.

Die Methoden zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit Mitteln der Kunst und sozialem, implizitem Wissen eine besonders tiefgreifende Wirkung erzielen. Das hat der Erfolg des Ensembles Hajusom in den letzten 17 Jahren bewiesen. Das intensive Qualifikations­programm erfolgt in vier Schritten und mit Hilfe interner wie externer Coaches aus der Kunstszene. Es soll dazu dienen, dass junge Geflüchtete mit Projekt- und Berufserfahrung im Kontext der performativen Kunst zukünftig auch in der Kunstvermittlung tätig werden können.

HALLE 14

Open Afternoons

Mit dem Projekt “Open Afternoons“ richtet sich das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 gleichermaßen an Leipziger Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung. Gemeinsam können verschiedene kreative Ideen entwickelt und verwirklicht werden. Die Kinder und Jugendlichen treten dazu in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck.

In Kreativ- und Gestaltungskursen können sie mit Malerei, Skulptur, Fotografie oder Comics ihre gestalterischen Ausdrucks­fähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Dabei werden sie von Leipziger Künstler*innen professionell begleitet und unterstützt. Die Ergebnisse werden beim Rundgang der Baumwollspinnerei in Form einer Ausstellung einem Publikum von 10.000 bis 15.000 Besucher*innen gezeigt.

Innere Mission Bremen

Recht auf Bildung durchsetzen

Das Projekt soll den Bildungszugang von Kindern und Jugendlichen verbessern, die keine Papiere haben. Diese haben zwar das Recht, eine Schule oder eine Kita zu besuchen, werden aber faktisch meist daran gehindert. Die Innere Mission Bremen berät und unterstützt Kinder und Jugendliche darin, ihr Recht auf Bildung unabhängig von einem aufenthalts­rechtlichen Status auch tatsächlich umzusetzen. Gleichzeitig wird versucht, auf Behörden und andere Beteiligte mittels Advocacy-Arbeit so einzuwirken, dass die Zugangshürden auch über den Einzelfall hinaus abgebaut werden.

InterPäd

Play

Kinderbuch mit positiven Erinnerungen

Im Rahmen des Programms "KINDER­rechte für KINDER­flüchtlinge" wurden Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung aus Gemeinschafts­unterkünften, Kindergärten und Schulen gefördert, um ein Kinderbuch-Projekt zu realisieren, in dem positive Erinnerungen an ihre Herkunftsländer dargestellt wurden. Dafür erstellten sie gemeinsam Bilder und Geschichten, die in einer Ausstellung, einem Internetblog sowie einer mehrsprachig angelegten Publikation veröffentlicht wurden.

Jugendliche ohne Grenzen

Play

Jugendkonferenz und Ausstellung

Jugendliche ohne Grenzen (JoG) veranstaltet jährlich parallel zur Innenminister­konferenz der Länder eine eigene JoG-Jugend­konferenz. Bei der Konferenz 2015 arbeiteten die Jugendlichen in verschiedenen Workshops zu Themen wie Rassismus, Bildung, Arbeitsmarkt und zur aktuellen Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Im Anschluss haben sie das Erlernte in der Durchführung von Presse­gesprächen und Vorträgen, dem Formulieren von Demonstrationsreden sowie in Gesprächen mit Politiker*innen eingebracht.

Parallel zur Konferenz erarbeiteten sie eine Ausstellung, bei der sie ihre Flucht­geschichten thematisierten.

Kindersprachbrücke Jena

Willkommens-APP

Mit dem Projekt der „Willkommens-APP“ stellt die Kindersprachbrücke Jena neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen eine interaktive und jederzeit verfügbare Orientierungs­hilfe zur Verfügung. Zuvor hat der Verein bereits mit einer Kinderredaktion ein interaktives „Willkommensbuch“ erstellt, das Kindern dabei hilft, sich im Alltag, in der Stadt und in der Schule zu orientieren, und außerdem den Spracherwerb fördert.

Angelehnt an diese Idee wurde eine interaktive App entwickelt, die stetig erweitert und um aktuelle Informationen ergänzt werden kann. Sie bietet sowohl eine Sprachlern­funktion als auch mehrsprachige Informationen zu Anlaufstellen und aktuellen ortsbezogenen Angeboten.

KommMit für Migranten und Flüchtlinge e. V.

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Kunsttherapeutisches Projekt "Identitäten"

Das kunsttherapeutische Projekt "Identitäten" richtete sich an in Brandenburg lebende Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Mittels Kunst und Medientechnik bekamen sie die Möglichkeit, sich auf individuelle und kreative Weise mit ihren Träumen, Wünschen und Fragen auseinanderzusetzen.

Dazu kamen Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Flüchtlingsheimen der Region zusammen und modellierten oder fotografierten verschiedene Objekte, die sie persönlich mit dem Begriff "Identität" verbinden. Im Anschluss daran stellten sie ihre künstlerischen Ergebnisse in einer Ausstellung vor.

IDENTITÄT II  Interkulturelle Kunsttherapie und psychologische Begleitung im Traumakontext

In IDENTITÄT II werden die Ansätze aus dem Projekt „Identitäten“ fortgeführt. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden mit Hilfe von Kunsttherapie, fotografischer Medienpädagogik und psychologischer Begleitung gestärkt. Durch die Sensibilisierung für verschiedene Bedeutungen von Identität, Bewegung und Veränderung erfahren sie neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit sich selbst und mit anderen.

Das kunsttherapeutische Projekt wird in einem Übergangswohnheim in Luckenwalde umgesetzt und von einer Psychologin des Psychosozialen Zentrums Brandenburg begleitet. Sie steht den Jugendlichen beratend zur Seite, indem sie Einzelgespräche sowohl im Wohnheim als auch in der Beratungsstelle in Berlin anbietet und die Jugendlichen bei Bedarf an andere Stellen weitervermittelt.

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V.

Play

Ruaa – grenzenlose Visionen

Das Kunstprojekt "Ruaa – grenzenlose Visionen" bestärkt Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen und unsicherem Aufenthaltsstatus darin, sich kreativ mit ihren Rechten und Wünschen auseinander­zusetzen. Gemeinsam mit bildenden Künstler*innen und Musiker*innen produzierten sie kleine Stop-Motion-Animationsfilme in 2D und 3D und machten so ihre Träume und Wünsche visuell erlebbar.

PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH

Filmworkshop "Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie"

Jugendliche Geflüchtete gestalten zusammen mit dem Team des Medienbüros Vomhörensehen den Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie". In einem Auftaktworkshop bekamen die Jugendlichen das praktische Know-how des Filmens wie Kameraführung, Ton, Schnitt und Technik vermittelt. Darauf aufbauend erarbeiteten sie ihre eigenen Filminhalte. Sie führten Interviews und filmten Situationen, die den besonderen Alltag in einer Pflegefamilie zeigen. An Dreh- und Schnitttagen wurden diese Ideen von den Jugendlichen mit Unterstützung des Medienbüros zu einem Film montiert.

Der Film feierte im September 2017 Premiere in Bremen.

Refugio Thüringen e. V.

Kunsttherapeutische Gruppe für Kinder mit lebensgeschichtlichen Belastungen

Etliche geflüchtete Kinder und Jugendliche haben traumatische Erfahrungen durch Krieg, Gewalt­anwendung oder Rechts­verletzungen gemacht. In Deutschland sind sie mit ihrer Trauer und ihren Ängsten oft allein gelassen und leben isoliert unter sehr eingeschränkten Lebens­bedingungen. Das Refugio Thüringen hat ein spezifisches Angebot für diese Kinder entwickelt.

Da Kinder sich mit gestalterischen Medien oft besser als mit Worten ausdrücken können, ist ein kunst­therapeutisches Angebot besonders gut geeignet. Die Kunsttherapie bietet einen geschützten, angstfreien Raum, in dem eigene Ideen entwickelt und gestaltet werden können. Seit Beginn 2017 wird ein wöchentlich stattfindendes kunst­therapeutisches Gruppenangebot in einer Schule in Jena umgesetzt.

SchlaU Schule

Play

Weltzeitung

In dem Projekt "Weltzeitung" der SchlaU Schule wurden junge Geflüchtete darin gefördert, eine Zeitung zu eigenen Themen zu erstellen, die an die gesamte Schülerschaft verteilt wurde.

Im Rahmen des Projekts erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, journalistische, grafische und fotografische Fertigkeiten zu erlernen, um ihre eigenen Themen zu setzen, ihre Geschichten aus ihren Perspektiven zu erzählen und sich Gehör für eigene Belange zu verschaffen.

XENION - Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V.

Play

Filmworkshop für Geflüchtete und ihre Vormünder

Das Projekt „Akinda“ des Vereins „XENION - Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte“ schulte, vermittelte und begleitete ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sie wurden dabei unterstützt, einen eigenen Imagefilm zu produzieren, der auf den hohen Bedarf an der Vermittlung von verantwortungs­vollen Vormündern für junge Geflüchtete aufmerksam macht.

Junge Geflüchtete und ihre Vormünder erarbeiteten selbst das gesamte Foto- und Filmmaterial unter Regie von Malve Lippmann. Mit dem Film möchte die Organisation Interessierte, Jugendhilfeträger und Behörden sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ansprechen und über die Möglichkeit der ehrenamtlichen Vormundschaft informieren.

Therapeutische Unterstützung für Jugendliche aus Syrien

Die Kinder- und Jugendabteilung von XENION bietet jugendlichen Geflüchteten aus Syrien in einer geschlossenen therapeutischen Gruppe die Möglichkeit, sich mit ihren Erfahrungen und ihrem neuen Umfeld in Deutschland auseinander­zusetzen. Die Gruppe unterstützt die Heranwachsenden und ihre Familien in Bezug auf interkulturelle Schwierigkeiten, belastende Erinnerungen und ihre soziale Situation. Hierbei werden Methoden aus der Verhaltens- und Kunsttherapie angewandt.

Unser Partner

Seit 2015 unterstützt GlaxoSmithKline (GSK) unsere Arbeit in Deutschland, unter anderem als Mitförderer des Programms „KINDERrechte für KINDERflüchtlinge“. Über das Engagement in Deutschland hinaus arbeitet Save the Children mit GSK im Rahmen einer globalen und innovativen Partnerschaft zusammen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Weneta Suckow


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