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Ausschnitt einer Weltkarte mit Asien in Rot, die zeigt, wo Save the Children aktiv ist

Abgeschlossene Projekte
in Asien

Erfolgreich beendete Projekte in Asien

Hier erhalten Sie nähere Informationen über erfolgreich abgeschlossene Projekte in Asien, die wir aus Deutschland unterstützt haben. 

Afghanistan

Abgeschlossene Projekte in Afghanistan


Projekt: Förderung der wirtschaftlichen Selbstbestimmung von Frauen durch Maßnahmen zur Entwicklung des Unternehmertums
Geldgeber: Generaldirektion Internationale Partnerschaften der Europäischen Kommission (INTPA)
Laufzeit: 1. April 2021 - 31. März 2025

Die von Männern dominierte Wirtschaft Afghanistans ist nach fast vier Jahrzehnten des Konflikts stark unterentwickelt sowie von ausländischer Hilfe und informeller Beschäftigung abhängig. Der Arbeitsmarkt des Landes wird vom Agrarsektor bestimmt. Frauen und Jugendliche werden in ihm strukturell benachteilig und unterrepräsentiert. Sie tragen erheblich zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Verringerung von Armut bei, sind aber einer Reihe sozialer und wirtschaftlicher Hindernisse ausgesetzt, die ihren Zugang zu wirtschaftlichen Möglichkeiten einschränken. Deswegen zielt dieses Projekt darauf ab, die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen im Agrarsektor zu verbessern. Ganz konkret unterstützen wir die Entwicklung bzw. den Ausbau frauengeführter, nachhaltiger Agrarunternehmen und schaffen durch die Stärkung technischer Fähigkeiten, sowie der Förderung notwendiger Handlungskompetenzen, aber auch der Hilfe beim Abbau gesellschaftsstruktureller Hindernisse eine verbesserte wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in städtischen und ländlichen Gebieten.


Projekt: Förderung der Grund- und Sekundarbildung in Afghanistan
Geldgeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Laufzeit: 1. Mai 2023 - 31. Dezember 2024

Seit der Machtübernahme der Taliban im Mai 2021 wird die Zukunft des öffentlichen Bildungssystems immer unsicherer und droht gar zusammenzubrechen. Neben den mangelnden Bildungschancen führen v.a. Armut, Ernährungsunsicherheit und Arbeitslosigkeit vermehrt zu psychischen Problemen in der Bevölkerung. Gleichzeitig ist der Zugang zu psychologischer Betreuung oder psychosozialer Unterstützung für viele unerreichbar. Im Kern dieses Projekts steht die Integration des sogenannten HEART-Ansatzes (Healing and Education through the Arts) in bereits bestehende Bildungsprogramme. Dabei wird Kunst als Ausdrucksform genutzt, um u.a. vom Krieg traumatisierten Menschen zu helfen in einer speziell für sie eingerichteten Umgebung ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Gerade Kinder sollen so in die Lage versetzt zu werden wieder normal in ihrem Umfeld kommunizieren und an einem regulären Schulunterricht teilnehmen zu können.


Projekt: Aktive Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderungen ​​– Afghanistan ​​​​​​
Geber: DEVCO
Laufzeit: 01.01.2020 – 31.12.2022

Indien

Abgeschlossene Projekte in Indien


Projekt: BUILD FORWARD BETTER – Erweiterung nachhaltiger Katastrophenvorsorge in Schulen und Gemeinden in Delhi
Geldgeber: HKL Baumaschinen GmbH
Laufzeit: 1. Januar 2021 – 31. Dezember 2023

Indien gehört zu den Ländern mit dem höchsten Risiko für Naturkatastrophen. Besonders Kinder leiden unter den Auswirkungen: Ihr Leben ist nicht nur in Gefahr, ihre Schulen müssen nach einer Katastrophe aufgrund von Gebäudeschäden und anderer Faktoren schließen. Hinzu kommt die weltweite COVID-19-Pandemie, die auch Indien schwer getroffen hat. Die Folgen des Unterrichtsausfalls sind für Kinder aus einkommensschwächeren Gruppen besonders gravierend. Save the Children führt mit Unterstützung von HKL ein umfassendes Projekt zur Katastrophenvorsorge an 50 Schulen in 10 Gemeindesiedlungen im nordwestlichen Bezirk von Delhi durch. Das Hauptziel des Projekts ist es, Schulen und Gemeinden für den Katastrophenfall sicher und widerstandsfähig zu machen und den Kindern nach der Pandemie eine sichere Rückkehr in die Schulen zu ermöglichen.


Projekt: Schulen des Friedens: Integrierte Bildungs- und Kinderschutzmaßnahmen für vom Konflikt betroffene Kinder an Schulen in Jammu und Kaschmir
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: 1. August 2019 – 31. August 2023

Der Konflikt in Jammu und Kaschmir reicht bis ins Jahr 1947 zur Zeit der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans und des jeweiligen Territorialanspruchs zurück. Seit 1989 hat sich die Situation verschärft und der Bundesstaat befindet sich in einem ständigen Konfliktzustand mit wiederkehrenden schweren Unruhen. Während der Unruhen wurden im Jahr 2016 insgesamt 32 Schulgebäude durch Brandstiftung zerstört. Die sozialen und psychologischen Folgen für Kinder sind mannigfaltig und beunruhigend. Save the Children reagiert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit dem BMZ auf die humanitären Bedürfnisse der Menschen, der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt besonders auf den Rechten und Bedürfnissen der Kinder. Ein wesentlicher Schritt ist die Bereitstellung einer Friedensförderung und -pädagogik für traumatisierte Kinder und Lehrkräfte unter Einbeziehung von Gemeinden, lokalen Entscheidungsträgern und Behörden.


Projekt: Bildung verbindet. Zusammen weltweit. – Indien                      Geldgeber: tesa
Laufzeit: 1. Januar 2021 – 31. Dezember 2021

Mehr als 1,5 Milliarden Kinder sind von den weltweiten Schulschließungen in der COVID-19-Pandemie betroffen. Das wirft vor allem Kinder aus bildungsfernen Milieus in ihrem Recht auf Bildung zurück, da es oft an technischer Ausstattung und positiver Lernumgebung mangelt. Gemeinsam mit tesa reagieren wir auf diese Ausnahmesituation und schenken benachteiligten Kindern weltweit die Chance auf eine bessere Zukunft. Die Partnerschaft erstreckt sich über Vietnam, China, Indien, Mexiko, Italien und Deutschland. In Indien ist Save the Children im Bundesstaat Maharashtra aktiv, der die zweithöchste Bevölkerungszahl im Land hat. Dank der Unterstützung von tesa können wir hier nicht nur die Schulkinder selbst erreichen, sondern arbeiten auch mit ihren Familien, Verwaltungspersonal in den Schulen und öffentlich Beschäftigten im Bildungsbereich zusammen.

Myanmar (ehemaliges Birma)

Abgeschlossene Projekte in Myanmar

Projekt: Stärkung der Kinderrechts- und Kinderschutzstrukturen in Binnenvertrieben-Camps im Rakhine Staat ​​– Myanmar ​​​​​​
Geber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: 15.09.2020 - 30.11.2022

In Kooperation mit dem Auswärtigem Amt wird Save the Children den Zugang zu Kinderschutzleistungen für konfliktbetroffene Mädchen und Jungen in Camps in den Bezirken Sittwe und Pauktaw im Rakhine State verbessern. Das Projekt baut auf einem bereits bestehenden und durch das Auswärtige Amt geförderten Projekt zur Förderung von psychosozialem Wohlbefinden und der Resilienz von Kindern auf.

Im Rahmen dieses Projekts wird das Fallmanagement und gemeindegeführter Kinderschutz gestärkt, um nachhaltig Kinderschutz zu gewährleisten und Kinderrechtsverletzungen in Zukunft zu verhindern. Die Maßnahmen tragen zu einer Verbesserung des psychosozialen Wohls von Kindern und Eltern sowie zu einer Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kindern bei. Das Fallmanagement richtet sich an besonders vulnerable Kinder zwischen 0-18 Jahren, die gefährdet oder Opfer von Missbrauch, Vernachlässigung, Ausbeutung und Gewalt sind. Des Weiteren werden Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit, Lebenskompetenzen und die Unterstützung von Kindern durch ihre Familien und Gemeinde gefördert. Insgesamt werden mit Hilfe des Projekts etwa 240.000 krisenbetroffene Menschen erreicht, die nach Projektabschluss einen verbesserten Zugang zu Schutzleistungen haben und über ein verbessertes Schutzumfeld verfügen.


Projekt: Verbesserte Ernährungssituation und Resilienzstärkung durch den Aufbau lokaler Kapazitäten in konfliktbetroffenen und katastrophenanfälligen Gebieten im Rakhine-Staat
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: 1. September 2018 – 31. August 2021

Die Rohingya-Krise in Myanmar und Bangladesch hat in den vergangenen Monaten beispiellose Ausmaße angenommen, sodass hunderttausende Menschen nun auf humanitäre Hilfe, aber auch langfristige Unterstützung angewiesen sind. In Myanmar betrifft dies insbesondere die Region Rakhine, die durch hohe Armutsraten charakterisiert ist. In Rakhine eskalierten die bereits seit Jahrzehnten bestehenden Spannungen zwischen muslimischen und buddhistischen Bevölkerungsgruppen im Jahr 2012, in deren Folge runde 140.000 Menschen vertrieben worden sind, und erneut im August 2017, was zur Vertreibung von weiteren 700.000 Menschen führte. Viele Binnenvertriebene leben in Camps oder isolierten Dörfer in Zentral-Rakhine, welche daher in diesem Projekt im Fokus stehen. Das komplexe Zusammenwirken von Konflikt, Unsicherheit, Vertreibung, wiederkehrenden Naturkatastrophen sowie extremer Armut in Kombination mit fehlender sozialer Grundversorgung hat schwerwiegende Folgen für die Situation der Zivilbevölkerung; insbesondere für Frauen und Kinder als verwundbarste Bevölkerungsgruppen. Ein Großteil der vertriebenen Familien in diesen Camps und Dörfern kann aufgrund von Marginalisierung, fehlender Rechte und mangelnder Einkommensmöglichkeiten ihre Grundbedürfnisse nicht eigenständig decken. Durch die Anfälligkeit gegenüber Naturkatastrophen wird die Situation weiter verschärft – besonders in der Monsunzeit ist die Ernährungssituation für viele Familien daher ohnehin prekär.

In diesem Projekt trägt Save the Children gefördert vom Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und in Kooperation mit Aktion gegen den Hunger dazu bei, die Widerstandsfähigkeit und Ernährungssituation der Bevölkerung insbesondere in Zeiten von Katastrophen und Konflikten in Zentral-Rakhine zu verbessern. Dazu wird das Projekt die Fähigkeiten lokaler Akteure und Gemeinden zur Prävention und Bewältigung von Unterernährung stärken, indem unter anderem Gesundheitspersonal zur Identifizierung und Behandlung von Kindern mit Unterernährung geschult wird, Gesundheitszentren logistisch unterstützt werden und Aufklärungskampagnen in den Gemeinden über die Bedeutung sicherer und ausgewogener Ernährungspraktiken durchgeführt werden. In einer weiteren Projektkomponente wird der Zugang zu alternativen Lebensgrundlagen zur Verbesserung der Haushaltseinkommens gefördert. Dafür werden vulnerablen Haushalten Schulungen zur Finanzbildung und unternehmerischen Grundkenntnisse angeboten und Start-up-Kapital zur Gründung eines Kleinunternehmens bereitgestellt. Die unterstützten Haushalte werden im weiteren Verlauf des Projekts betreut und beraten. Zudem werden berufsbildende Maßnahmen in erfolgsversprechenden Sektoren angeboten und Gemeindespargruppen gegründet und geschult. Des Weiteren wird der Zugang der Zielgemeinden zu katastrophensicheren Wasser- und Sanitäranlagen erhöht. Dafür werden bestehende Latrinen saniert oder neu aufgebaut. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Hygieneaufklärungsveranstaltungen, die über die Risiken von Infektionen und Durchfallerkrankungen hinweisen. Durch dieses Projekt werden 114 Camps und Dörfer und insgesamt mehr als 170.000 Menschen erreicht.

Pakistan

Abgeschlossene Projekte in Pakistan


Projekt: Wiederaufbauhilfe für die betroffene Bevölkerung in der Provinz Sindh
Geldgeber: INTPA - International Partnerships (European Commission), durch Foreign Policy Instrument
Laufzeit: 01. Januar 2023 – 30. Juni 2024

Pakistan leidet noch immer unter den verheerenden Auswirkungen der Überschwemmungen von 2022. In der Region Sindh wurden flächendeckend Häuser beschädigt oder zerstört, Anbauflächen vernichtet und Viehbestände stark dezimiert. Mit Unterstützung der Europäischen Union setzen wir daher ein 18-monatiges Projekt in den Bereichen Ernährungs- und Existenzsicherung, Kinderschutz und WASH um. Der Schwerpunkt des Projektes liegt darauf, Wiederaufbauhilfe zu leisten. Die betroffenen Gemeinden sind hieran in hohem Maße beteiligt und in Entscheidungsprozesse eingebunden. So können wir den Wiederaufbau fördern und gleichzeitig wird die Sicherheit, die Würde, der soziale Zusammenhalt und die Widerstandsfähigkeit von Kindern und ihren Familien verbessert.


Projekt: Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Flutkatastrophe in Pakistan
Geldgeber: ECHO - European Civil Protection and Humanitarian Aid Operations (European Commission)
Laufzeit: 15. April 2023 – 30. April 2024

Im Sommer 2022 gibt es in Pakistan außergewöhnlich starken Monsunregen, der zu großflächigen Überschwemmungen führt. Angesichts der humanitären Krise, die sich nach den katastrophalen Überschwemmungen abzeichnet, leistet Save the Children lebensrettende und frühzeitige Wiederaufbauhilfe für schutzbedürftige Kinder und ihre Familien. Der Fokus liegt auf Bildung und institutionellem Kinderschutz. Durch Verteilen von Bargeldhilfen unterstützen wir die betroffenen Familien außerdem dabei, ihre Grundbedürfnisse zu decken und nicht in Ernährungsunsicherheit zu geraten.

Philippinen

Abgeschlossene Projekte auf den Philippinen

Projekt: Schutz von Kindern und Frauen in Notfällen in Ost-Samar – Philippinen

Projekttitel EN: Strengthening Accountability and Civil Society Engagement with Local Government Units (LGUs) for Stronger Response Mechanisms to Protect Children and Women in Emergencies in Eastern Samar

Geber: EC INTPA
Laufzeit: Dezember 2019 bis August 2022

Im Rahmen dieses Projekts trägt Save the Children in Kooperation mit der Europäischen Kommission (INTPA) zur Stärkung der Kapazitäten von lokalen Regierungsstellen (LGUs) und der Bereitschafts- und Notfallreaktionsmechanismen bei. In einem weiteren Schritt wird Save the Children die bereits vorhandene Katastrophenvorsorge stärken und hierbei insbesondere die Bedürfnisse von Kindern und Frauen berücksichtigen. Hierfür sind u.a. kinder- und frauenfreundliche Räume in Notunterkünften vorgesehen, um Schutz vor Missbrauch und Ausbeutung zu bieten. Das Projekt soll direkt 2.700 Kinder und 1.700 Frauen erreichen.

Vietnam

Abgeschlossene Projekte in Vietnam

Projekt: Bildung verbindet. Zusammen weltweit. – Vietnam      Geldgeber: tesa
Laufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021

Mehr als 1,5 Milliarden Kinder sind von den weltweiten Schulschließungen in der Corona-Pandemie betroffen. Das wirft vor allem Kinder aus bildungsfernen Milieus in ihrem Recht auf Bildung zurück, da es oft an technischer Ausstattung und positiver Lernumgebung mangelt. Gemeinsam mit tesa reagieren wir auf diese Ausnahmesituation und schenken benachteiligten Kindern weltweit die Chance auf eine bessere Zukunft – trotz der Pandemie und ihrer langfristigen Folgen. Unsere Partnerschaft erstreckt sich über folgende sechs Länder in den Regionen Asien, Lateinamerika und Europa: Vietnam, China, Indien, Mexiko, Italien und Deutschland.

In Vietnam betrifft die Pandemie Millionen von Kindern, die während den Schulschließungen nicht lernen konnten. Es wird hier länger dauern, die Bildungslücken, die sich während des Lockdowns aufgetan haben, wieder zu schließen. Eine starke „digitale Trennlinie“ ist offensichtlich geworden, weil Internet längst nicht überall verfügbar ist und die Schulkinder aus ärmeren Familien um den Zugang zu Bildung ringen müssen.

Unser vorrangiges Ziel in Vietnam ist die Sicherstellung der Schulbildung von Grundschüler*innen, durch die Bereitstellung von Fernlernangeboten mit einer Reihe von Lernvideos für Lehrkräfte, Betreuer*innen und Schulkinder. Zudem bieten wir hier neben Möglichkeiten zum Fernunterricht auch alternative Methoden in den Familien und Gemeinden, um den am stärksten benachteiligten Kindern besser helfen zu können. Aktuell unterstützen wir 5 Projekt-Grundschulen in Haiphong-Stadt.

Außerdem berät Save the Children die vietnamesische Regierung zur Sicherstellung von Bildung in Krisen und Katastrophen.


 

Zu den aktiven Projekten

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