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Abgeschlossene Projekte
in Asien

Erfolgreich beendete Projekte in Asien

Hier erhalten Sie nähere Informationen über erfolgreich abgeschlossene Projekte in Asien, die wir aus Deutschland unterstützt haben. 

Afghanistan

Abgeschlossene Projekte in Afghanistan

Projekt: Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Schutz, Kinderrechte, Katastrophenvorsorge und Existenzsicherung
Geldgeber: Private Spender

Projekt: "Learning without fear": Projekt für Schulunterricht ohne Gewalt in der Provinz Balkh
Geldgeber: Private Spender

Bangladesch

Abgeschlossene Projekte in Bangladesch

Projekt: Nothilfe für die Rohingya-Krise in Bangladesch 
Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: 15. November 2017 – 14. Juli 2018

Die gewaltsame Vertreibung der Rohingya aus Myanmar führte zu einer der gegenwärtig größten humanitären Krisen. Seit August 2017 sind mehr als 700.000 Rohingya vor Gewalt und Menschenrechtsverletzungen aus Myanmar über die Grenze nach Bangladesch geflohen (Stand November 2017). Zusammen mit der bereits bestehenden Gemeinde leben nun mehr als 900.000 vertriebene Rohingya in Cox’s Bazar – täglich kommen Tausende hinzu. Die Flüchtlinge leben in spontan errichteten, überfüllten und notdürftig ausgestatteten Siedlungen und Flüchtlingslagern. In diesen Siedlungen fehlt es an angemessenen Unterkünften und grundlegenden Haushaltsgegenständen. Die mangelhaften Lebensbedingungen, die unzureichende hygienische Situation und der anstehende Winter erhöhen das allgemeine Krankheitsrisiko und stellen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Rund 60 Prozent der vertriebenen Rohingya sind Kinder. Diese sind, genau wie schwangere und stillende Frauen, besonders gefährdet und zahlreichen Schutzrisiken ausgesetzt.

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt wird Save the Children dazu beitragen, dass die Lebensbedingungen der geflüchteten Rohingya und den aufnehmenden Gemeinden unmittelbar und dauerhaft verbessert werden. Dafür wird Save the Children Materialien für verbesserte Unterkünfte zur Verfügung stellen, durch die sich die Familien vor den widrigen Wetterbedingungen der kommenden Monate schützen können. Dies wird durch die Verteilung von Kleidung und wichtigen Haushaltsgegenständen ergänzt. Durch die Maßnahmen in diesem Projekt werden direkt mehr als 15.000 bedürftige Menschen, darunter mehr als 10.000 Kinder erreicht.
 

Projekt: Vorschulbildung für Kinder aus Minderheiten in den Chittagong Hill Tracts
Geldgeber: Private Spender

Projekt: Gemeindebasiertes Projekt zum Schutz und zur Förderung von Kindern mit Behinderungen 
Geldgeber: IKEA Foundation
Laufzeit: Oktober 2011 – Juni 2015

Zehn Prozent der Kinder in Bangladesch sind körperlich oder geistig beeinträchtigt. Es fehlt ihnen an sozialer Unterstützung und Schutz. Oft werden sie in gefährlicher und körperlich schädigender Arbeit ausgenutzt und haben nur einen begrenzten Zugang zu Bildung. 

Zusammen mit drei weiteren Partnern arbeitet Save the Children unter anderem an Rehabilitationsprogrammen in Kooperation mit lokalen Gemeinden, um Missbrauch, Ausbeutung und Diskriminierung entgegenzuwirken. Mit der Unterstützung von IKEA können wir so Kinder mit Behinderung erreichen, um sie besser zu schützen, und einen direkten Zugang zu psychosozialer und ärztlicher Versorgung zu ermöglichen.

Nordkorea

Abgeschlossene Projekte in Nordkorea

Projekt: Stärkung institutioneller Kapazitäten zum Schutz von Schulen und Gemeinden vor Katastrophen in den Provinzen North Hwanghae und Kangwon
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender
Laufzeit: Juli 2016 - Juni 2018

Projekt: Förderung von sicheren Schulen und Gemeinden durch Risikominderung in der Provinz South Hamgyong
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender
Laufzeit: August 2015 - Juli 2017

Indien

Abgeschlossene Projekte in Indien

Projekt: Sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygienepraktiken in den Slums von Delhi
Geldgeber: BASF-Stiftung, Private Spender
Laufzeit: Juli 2016 – Dezember 2018

Die unzureichende Versorgung mit Trinkwasser und die mangelnde sanitäre Versorgung sowie die damit verbundenen hygienischen Probleme und Ausbreitungen von Krankheiten gehören zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in den informellen Siedlungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen in Delhi. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen für gefährdete Kinder und ihre Familien zu verbessern.

Zunächst soll durch spielerische und breitenwirksame Aktivitäten (z.B. Theaterspiele und Wettbewerbe) das Bewusstsein von Schulkindern und Gemeindemitgliedern für Hygienepraktiken gestärkt werden. Anschließend wird der Zugang zu sauberem Wasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen unter anderem durch den (Um-)Bau gemeindeverwalteter Toiletten gesteigert. Dabei werden Gemeindemitglieder darin geschult, die renovierten Wasser- und Sanitäranlagen selbstständig zu betreiben. Um einen langfristigen Zugang zu wahren, werden Verantwortliche aus der Politik und Verwaltung einbezogen und Gemeindemitglieder darin gestärkt, selbstständig Verbesserungen der sanitären Dienstleistungen einzufordern.

Projekt: Förderung der Gesundheit von Müttern und Kindern mit den Schwerpunkten Ernährung, Hygiene sowie Wasser- und Sanitärversorgung in Slumgebieten von Delhi
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: Februar 2013 - März 2015

Keine Gesundheitsversorgung, mangelnde Hygiene, Unterernährung: die Ursachen für eine hohe Kindersterblichkeit in Indien sind oft eine Folge von Armut. Daher fördert Save the Children die Ausbildung von Gesundheitshelfern, den Bau von Sanitäranlagen und die medizinische Betreuung von Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern.

Um die Situation nachhaltig zu verbessern, binden wir die Bewohner und auch die zuständigen Behörden in die Programmarbeit ein. So unterstützen wir die Menschen in den Vierteln dabei, sich in Gruppen zusammenzuschließen und ihren Anspruch auf sauberes Trinkwasser, adäquate medizinische Hilfe und funktionierende sanitäre Einrichtungen bei der Stadt geltend zu machen. Lokale Gesundheitsmitarbeiter werden weitergebildet, damit sie den Gesundheitszustand von Schwangeren und Kindern besser erkennen können. Zudem werden in vielen Vierteln Trinkwasseranlagen installiert, um sicherzustellen, dass die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Die Bewohner werden darin geschult, die Anlagen selbst zu warten, defekte Leitungen zu reparieren und ihr Wissen über Gesundheit und Hygiene weiterzugeben.

Indonesien

Abgeschlossene Projekte in Indonesien

Projekt: Verbesserung der Überlebenschancen von Neugeborenen 
Geldgeber: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Laufzeit: Juni 2012 – Mai 2017

In Indonesien leben über 75 Millionen Kinder. Obwohl die Kindersterblichkeitsrate in den letzten Jahren gesenkt werden konnte, liegt sie immer noch bei  über 5%. Die meisten Kinder sterben in den ersten 28 Tagen nach der Geburt, oftmals aufgrund von Krankheiten, die schon durch einfache Maßnahmen vorgebeugt werden könnten.

Save the Children setzt gemeinsam mit Reckitt Benicker ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Überlebenschancen von Neugeborenen in 46 Dörfern im Distrikt Bandung um.

Wir führen Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene und Gesundheit von Müttern und Neugeborenen durch. Wir schulen Hebammen, Gesundheitsmitarbeiter und Gemeindemitglieder und klären sie über die Bedeutung von regelmäßigem Händewaschen und der Einhaltung von Hygiene auf. Zudem arbeiten wir eng mit lokalen Behörden und medizinischen Einrichtungen zusammen, um so langfristig zur Senkung der Kindersterblichkeitsrate in der Region beizutragen. 

Projekt: Schutzmaßnahmen für Kinder mit Beeinträchtigungen
Geldgeber: IKEA Foundation
Laufzeit: Juli 2012 – Juni 2015 

Save the Children hat dieses Projekt entwickelt, das 1.000 Kinder mit Beeinträchtigungen und ihre Familien erreicht und ihnen Unterstützung durch ein Sozialarbeiterteam anbietet. In mehreren Stadtteilen der Großstadt Bandung auf Westjava stellen wir durch diese Unterstützung sicher, dass Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause leben und versorgt werden können und somit nicht allein gelassen werden und im Schutz der Familie aufwachsen.

Denn Kinder mit Beeinträchtigungen werden in Indonesien häufig ignoriert oder sogar diskriminiert – es gibt kaum Angebote oder Anlaufstellen für sie. Da die Familien oft mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung nicht umzugehen wissen, schicken sie ihre Kinder in Heime. So erhalten diese Mädchen und Jungen oft nicht die Versorgung, die ihren speziellen Bedürfnissen entspricht.

Myanmar (ehemaliges Birma)

Abgeschlossene Projekte in Myanmar

Projekt: Regionalprogramme in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Schutz, Kinderrechte, Katastrophenvorsorge und Existenzsicherung
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: 2014

Projekt: Projekt zum Schutz vor Ausbeutung, Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung in 45 Gemeinden 
Geldgeber: IKEA Foundation
Laufzeit: Juli 2012 – Juni 2015

Durch unser Präventionsprogramm „Aufklärung gegen Ausbeutung“ haben wir mehr als 50.000 Kinder vor der Ausbeutung geschützt. Über 2.000 Freiwillige und lokale Mitarbeiter erhielten Schulungen, damit sie die Menschen in schwer zugänglichen Gebieten des Landes über Kinderhandel und Kinderarbeit aufklären.

Projekt: Kindergeführte Katastrophenvorsorge in zehn Gemeinden im Verwaltungsbezirk Bago 
Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: Mai 2012 – August 2013
 
Mit Förderung des Auswärtigen Amtes wurde ein Projekt zur Katastrophenvorsorge realisiert. Dazu bilden wir Kinderteams darin aus, Risiken im Fall einer Katastrophe zu erkennen und Rettungswege und Fluchtrouten festzulegen. Sie erhalten Erste-Hilfe Unterricht und werden geschult, ihr Wissen an ihre Mitschüler, Familien und Nachbarn weiterzuvermitteln.

Projekt: Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsmitarbeitern zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in der Provinz Pakokku
Geldgeber: Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Laufzeit: 2014

Save the Children sorgt dafür, dass Kinder und ihre Eltern eine medizinische Grundversorgung erhalten. Wir ergreifen Maßnahmen, um die Kindersterblichkeit zu senken, zum Beispiel durch die medizinische Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Zudem klären wir über hygienische Grundregeln auf, durch die Krankheiten und Infektionen verhindert werden können. Durch unsere Gesundheitsprogramme versorgen wir Familien mit sauberem Wasser und hygienischen Sanitäranlagen. In 49 Dörfern haben wir mit unseren Projekte bereits über 32.000 Menschen erreicht.

Nepal

Abgeschlossene Projekte in Nepal

Projekt: Förderung von Kindern mit Behinderungen in erdbebenbetroffenen Gebieten
Geldgeber: Christoffel Blindenmission
Laufzeit: September 2016 – September 2018

Nach den Zahlen des nepalesischen Bildungsministeriums besuchen ca. 22% der Kinder mit Behinderungen keine Grundschule. Gründe für diese Ausgrenzung von Kindern mit Behinderungen in Nepal aus dem Schulsystem ist einerseits das Schulumfeld, das abweisend und nicht behindertengerecht ist. Andererseits gibt es ein Mangel an Ressourcen auf Regierungsebene, die Belangen von Kindern mit einer Behinderung auf lokaler Ebene zu identifizieren und entsprechende Schulungen anzubieten, um die Gemeindemitglieder dafür zu sensibilisieren.

Mit der Unterstützung der Christoffel Blindenmission fördert Save the Children durch dieses Projekt eine Verbesserung der Bedürfnisse und Inklusion schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen in den Erdbeben betroffenen Gebieten Nepals. Sie sollen motiviert werden wieder in die Schule zu kommen und im Rahmen von Kinderklubs und in Zusammenarbeit mit anderen lokalen Vereinen, an der Gestaltung einer behindertenfreundlichen Schulumgebung mitzuarbeiten. Gleichzeitig soll die Lehrqualität verbessert und an die inklusiven Klassen angepasst werden, in dem Lehrer Schulungen zu neuen Lehrtechniken erhalten und neue Lern- und Lehrmaterialien ausgeteilt werden. Als Vorsorgemaßnahme für weitere mögliche Naturkatastrophen werden die Kapazitäten der Regierung darin gestärkt, inklusive Materialien zum Thema Katastrophenvorsorge für die Schulen zu entwickeln und somit auch Kinder mit Behinderungen auf erneute Erdbeben und dergleichen vorzubereiten.

Projekt: Gemeinsame Antwort auf das Erdbeben in Nepal
Laufzeit: April 2015 - Dezember 2016

Zwei schwere Erdbeben – am 25. April und am 12. Mai – haben in Nepal verheerende Schäden angerichtet. Den ersten Einschätzungen zufolge wurden ca. 800.000 Häuser komplett zerstört oder schwer beschädigt. Mindestens 3 Millionen Kinder sind durch die Katastrophenfolgen gefährdet.

In der ersten Phase des Wiederaufbaus steht die Notversorgung der betroffenen Familien und Kinder im Vordergrund. Dazu gehört u.a. die Verteilung von Shelter- und Hygiene-Kits, Errichtung von temporären Latrinen, Lernzentren und mobilen Krankenhäusern. Die nachfolgende Phase ist auf den Wiederaufbau und die Versorgung im Winter ausgerichtet. Im Fokus stehen auch die Zusammenführung von Familien sowie die Prävention und Behandlung von Mangelernährung bei Kindern. Save the Children setzt sich dafür ein, dass Kinder schnell wieder zur Schule gehen können, um zur Normalität zurückzukehren und die Geschehnisse spielerisch zu verarbeiten. In der Abschlussphase setzt sich Save the Children für die langfristige Stärkung der Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinden gegenüber künftigen Naturkatastrophen ein.

Projekt: Gemeindebasierte Mikro-Krankenversicherungen für Familien in den Bezirken Banke und Dhading 
Geldgeber: Misereor
Laufzeit: 2010-2013

Pakistan

Abgeschlossene Projekte in Pakistan

Projekt: Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Widerstandsfähigkeit von gefährdeten Gemeinden im Distrikt Sanghar (Provinz Sindh)
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Laufzeit: März 2015 - Dezember 2017

Pakistan gehört zu den am häufigsten von Naturkatastrophen betroffenen Ländern Asiens. Besonders die Provinz Sindh ist aufgrund ihrer klimatischen Lage und Topographie von regelmäßigen Überschwemmungen und Dürren betroffen. Das Leben und die Lebensgrundlagen der Familien und Kinder sind dabei regelmäßig gefährdet. 

Das Projekt soll die Widerstandsfähigkeit und Ernährungssicherheit von gefährdeten Gemeinden verbessern. Save the Children unterstützt die Gemeinden darin,  ein effektives Frühwarnsystem aufzusetzen sowie Katastrophenvorsorgepläne zu entwickeln und eigenständig umzusetzen. So sollen Katastrophenrisiken rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Um die Ernährungssituation der Familien und insbesondere der Kinder zu verbessern, führt Save the Children Schulungen zu verbesserten Landwirtschaftspraktiken durch und verteilt Saatgut und Gerätschaften. Gefährdete Familien erhalten Unterstützung bei dem Anlegen eigenen Küchengartens oder bei der Gründung eines eigenen Kleinbetriebs. Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch die Einbindung von politischen Verantwortungsträgern und die Stärkung lokaler Gemeindestrukturen gesichert.

Philippinen

Abgeschlossene Projekte auf den Philippinen

Projekt: Stärkung kinderzentrierter Katastrophenvorsorge und Nothilfe
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender
Laufzeit: August 2016 – Dezember 2018

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes stärkt Save the Children Deutschland im Rahmen dieses Projektes die Kapazitäten von wichtigen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, Kinder umfassend in Katastrophen zu schützen. Denn aufgrund der geografischen Lage sind die Philippinen jedes Jahr zahlreichen natürlichen Gefahren wie Erdbeben, Taifunen, oder Vulkanausbrüchen ausgesetzt. Während die Philippinen große Fortschritte zum Schutz vor Katastrophen gemacht haben, werden Kinder in der Vorsorge noch nicht ausreichend berücksichtigt. Eine grundlegende Basis zum Schutz von Kindern konnte zuletzt mit dem Inkrafttreten eines Gesetzes zum verbesserten Schutz von Kindern in Katastrophen gelegt werden.

In einem weiteren Schritt wird das Projekt die Kapazitäten und Praktiken nationaler sowie lokaler Regierungsbehörden zum Schutz von Kindern in Katastrophen stärken. So ermöglichen einerseits Workshops zur Entwicklung eines umfassenden Katastrophenprogrammes für Kinder, Katastrophensimulationen, oder Schulungen zum Kinderschutz in Katastrophen, den verantwortlichen Regierungsbehörden die Rechte von Kindern vor, während und nach Katastrophen besser zu sichern. Darüber hinaus werden Kinder und die Zivilgesellschaft durch Workshops zu Kinderrechten und Katastrophenvorsorge für Katastrophenvorsorge sensibilisiert und ihre Beteiligung in der Katastrophenvorsorgeplanung gefördert.

Projekt: Stärkung von Katastrophenvorsorge und Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene in Gemeinden und Schulen
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender
Laufzeit: September 2015 - August 2017

Das Projekt zielt darauf ab, in vier vom Taifun Haiyan betroffenen Gemeinden und sechs Schulen zentrale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen der Katastrophenvorsorge und der Risikominderung zu vermitteln und somit die Anfälligkeit gegenüber zukünftigen Verlusten und Schäden durch Naturkatastrophen zu vermindern. Ferner soll die Gesundheitssituation langfristig durch verbesserte Sanitär- und Wasserversorgung und Hygienepraktiken verbessert werden. Besonders bei Überflutungen werden durch Wasser übertragbare Krankheiten verbreitet, die vor allem für Kinder eine große Gefährdung für Überleben und Gesundheit darstellen.

Projekt: Zugang zu qualitativer und inklusiver Bildung für Kinder, die vom Taifun Haiyan betroffen sind
Geldgeber: Cristoffel-Blindenmission Deutschland e.V./ IKEA Foundation / Stiftung Leipzig hillft Kindern/ Privatspender aus Deutschland
Laufzeit: November 2014 – Februar 2016

Die Region Leyte zählt zu den am stärksten durch Taifun Haiyan betroffenen Regionen. Infolge von massiven Zerstörungen haben viele Kinder keinen Zugang mehr zu Bildung. Im Rahmen dieses Projekts werden beschädigte Schulen und Klassenräume wieder aufgebaut und Kinder in ihrer Lesekompetenz gestärkt. Die teilnehmenden Schulen entwickeln Unterrichtsmaterial zu inklusiver Bildung und Katastrophenvorsorge. Zudem führt Save the Children Schulungen für Lehrer und andere Erziehungspersonen durch, um die erfolgreiche Einbeziehung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, insbesondere Kindern mit Behinderungen, zu gewährleisten.

Projekt: Aufbau von provisorischen Unterrichtszentren für Kinder auf der Insel Panay und in der Region Capiz
Geldgeber: Private Spender
Laufzeit: 2014

Projekt: Bildung für Kinder aus ethnischen Minderheiten in 28 Lernzentren und zehn Grundschulen in der Region South Central Mindanao
Geldgeber: IKEA Foundation
Laufzeit: Juli 2012 - Juni 2015

Projekt: Unterstützung von 1.400 durch den Taifun Haiyan betroffene Familien beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser auf den Philippinen
Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: Januar – Dezember 2014 

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes führte Save the Children Deutschland ein Wiederaufbauprojekt mit Laufzeit von Januar bis Dezember 2014 für 6.000 Menschen auf der Insel Panay auf den Philippinen durch. Die vom Taifun Haiyan Betroffenen wurden bei dem Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser durch Cash Grants unterstützt und zu allgemeinen Grundsätzen der Katastrophenvorsorge geschult. Zusammen mit zuvor von Save the Children ausgebildeten Schreinern wurde den Familien gezeigt, wie sie ihre Häuser nach sicheren Bautechniken und katastrophensicheren Methoden wiederaufbauen können. Auch bei den tatsächlichen Wiederaufbaumaßnahmen wurden die Familien unterstützt.

Projekt: Stärkung der Katastrophenreaktionsfähigkeit an Schulen auf Mindanao, Philippinen
Geldgeber: Auswärtiges Amt 
Laufzeit: Juni 2013 – Januar 2014

Von Juni 2013 bis Januar 2014 führte Save the Children Deutschland ein Projekt zu Katastrophenvorsorge und Wasser- und Sanitärversorgung an Schulen auf Mindanao mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes durch. Im Rahmen des Projekts wurden die Kenntnisse von Schulkindern und Lehrern zu Katastrophenvorsorge und Hygieneverhalten verbessert sowie die Wasser- und sanitären Einrichtungen an Schulen rehabilitiert und damit der Zugang zu Schulkindern und Lehrpersonal zu diesen Einrichtungen verbessert.

Zu den aktiven Projekten

Asien

Erfahren Sie hier mehr über aktive Projekte in Asien, die Save the Children aus Deutschland unterstützt.

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