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Familie mit Wasserkanistern läuft zu Zelten.

Spenden für Kinder
im Nahen Osten

Nahost-Konflikt: 100 Millionen Kinder in Gefahr

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Stichwort: Spendenaufruf Nahost

Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten eskaliert – und mit ihm die Gefahr für Kinder. Im Iran, im Libanon, in Gaza, Syrien und an weiteren Orten sind Kinder und ihre Familien nicht sicher. Hinzu kommt: Durch die gesperrte Straße von Hormus stecken auch Hilfsgüter für andere Regionen fest. Und die Preise für Kraftstoff, Lebensmittel und Medikamente steigen. 

Unsere Teams helfen in vielen betroffenen Ländern. Bitte unterstützen Sie uns dabei und spenden für unsere Nothilfe vor Ort!


So ist die Lage im Nahen Osten

In vielen Ländern rund um den Iran feuern Raketen und Drohnen über den Himmel. Tausende Menschen sind bereits gestorben und Zehntausende verletzt, unter ihnen auch mindestens 340 Kinder. Im Libanon erzählen Eltern unserem Team, dass ihre Kinder nicht verstehen, warum sie angegriffen werden. Sie riechen den Rauch, klammern sich an ihre Kuscheltiere und fliehen vor der Gewalt. In der gesamten Region sind Kinder von dem aktuellen Konflikt betroffen – körperlich und mental. Viele von ihnen erleben dies nicht zum ersten Mal. Die aktuelle Situation ist bedrohlich: Die Luftschläge und eine – mitunter erneute – Flucht schüren Angst und Unsicherheit.

Hinzu kommt: Die Krankenhäuser sind überlastet. Das heißt konkret, dass Kinder und Schwangere mitunter nicht oder nur unzureichend versorgt werden können. Medizinische Hilfe, Ernährungszentren und psychosoziale Unterstützung sind daher jetzt besonders wichtig.

Können Sie unsere Nothilfe unterstützen?

Porträt eines Mädchens im Libanon

Was ich am meisten vermisse, sind mein Zimmer, mein Bett, mein Spielzeug und mein Zuhause.

Mira*, 8 Jahre, ist auf der Flucht im Libanon.

So helfen wir im Nahen Osten

Mehrere Männer laden Hilfsgüter aus einem offenen Lastwagen.

Unsere Teams sind vor Ort für Kinder und Familien da.

  • Im Libanon verteilen wir Matratzen, warme Decken, Trinkwasser und weitere Hilfsgüter. In Unterkünften helfen wir, Sanitäranlagen instand zu setzen, damit die Menschen duschen können. Zudem bieten wir Kindern Schutz, psychosoziale Unterstützung und die Möglichkeit, in sicheren Räumen zu spielen. So haben wir seit Beginn der Eskalation im Nahen Osten 3.793 Menschen unterstützt.
  • Im Gazastreifen und Westjordanland geht unsere Nothilfe weiter und hat seit Ende Februar 23.000 Menschen geholfen. Sie beinhaltet z. B. Notunterkünfte, Essen und medizinische Versorgung für Kinder und Familien.
  • In Syrien verteilten unsere Teams Lebensmittel, Trinkwasser und Decken sowie Lernmaterialien für Kinder an 6.525 Geflüchtete aus dem Libanon. Wenn nötig, stehen wir bereit, um diese Hilfe auszuweiten.
  • In Afghanistan unterstützen wir Familien aus dem Iran und auch Afghanistan mit Bargeldhilfen, medizinischer Versorgung, Trinkwasser sowie Schutz- und Bildungsangeboten für Kinder. Bisher erreichten unsere Teams 27.502 Menschen.
  • In Pakistan erhalten Geflüchtete aus dem Iran u. a. Zelte, Hygieneprodukte, Medikamente und Beschäftigungsmaterialien für Kinder. Zudem gibt es provisorische Lernräume.
  • Darüber hinaus stehen unsere Teams auch mit ähnlichen Hilfsangeboten im Irak, in Jordanien, im Jemen und in der Türkei bereit.

Häufig gestellte Fragen zum Nahost-Konflikt

Wie viele Menschen wurden im Nahost-Konflikt getötet?

Mehr als 3.500 Menschen im Iran und über 1.800 im Libanon wurden laut offiziellen Angaben im aktuellen Nahost-Konflikt getötet. Unter ihnen sind mehr als 340 Kinder. Eine hohe Dunkelziffer ist wahrscheinlich.

Wie viele Menschen sind im Nahen Osten auf der Flucht?

Eine Million Menschen im Nahen Osten sind aufgrund des aktuellen Konflikts auf der Flucht. Hinzu kommen 24 Millionen, die bereits zuvor in der gesamten Region ihr Zuhause verlassen hatten.

Wie geht es Kindern im Nahost-Konflikt?

Viele Kinder haben bereits jahrelang in Unsicherheit gelebt. Angst und Flucht sind für sie nicht neu – und gleichzeitig besonders schlimm. Diese Kinder verlieren wiederholt ihren Alltag und mitunter den Glauben daran, dass Stabilität überhaupt möglich ist. Luftalarm und Wände, die durch Einschläge erzittern, bedrohen ihre psychische Gesundheit erheblich.

Hinzu kommt: 52 Millionen Kinder in der Region können aktuell nicht mehr zur Schule gehen – weil diese zerstört ist oder zur Unterkunft für Geflüchtete geworden ist. Damit verlieren sie nicht nur die Chance, sich weiterzuentwickeln, sondern auch das Zusammensein mit anderen, das Spielen und Kindsein.

Welche Auswirkungen hat der Nahost-Konflikt auf andere Länder?

Durch den Nahost-Konflikt werden Lieferketten unterbrochen und viele Dinge gelangen verzögert von A nach B. Dadurch gehen einerseits Hilfsgüter zur Neige, zum Beispiel im Sudan. Andererseits wird ihr Transport deutlich teurer. Das betrifft unter anderem Lebensmittel, Dünger, Kraftstoff und Medikamente. Die Folge: Immer mehr Kinder haben nicht ausreichend zu essen und sind mangelernährt – und erhalten nicht die Hilfe, die sie dringend brauchen.

Wie kann ich Kindern im Nahost-Konflikt helfen?

Organisationen wie Save the Children helfen Kindern und Familien, die vom Nahost-Konflikt betroffen sind. Von Notunterkünften mit Schutz- und Spielräumen für Kinder bis zu psychosozialer Unterstützung: Mit Ihrer Spende können auch Sie mithelfen!

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