Gefährlicher Hunger im Osten von Afrika
Unser Spendenkonto
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Stichwort: Spendenaufruf Ostafrika
Etwa die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren in Somalia ist akut mangelernährt oder davon bedroht. Erstmals seit vier Jahren gilt im Land wieder das Risiko einer Hungersnot. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, um das schlimmste zu verhindern!
Warum droht in Somalia eine Hungersnot?

Der fehlende Regen verwandelt Somalias Böden in eine rissige Kruste. Doch nicht nur die Dürre ist schuld an der aktuellen Notlage. Auch der Krieg im Nahen Osten trägt dazu bei: Die Lebensmittelpreise steigen und die Währung des Landes, der Somalische Schilling, verliert an Wert. Hinzu kommen die Auswirkungen politischer Entscheidungen: Die Kürzungen von Geldern für humanitäre Hilfe führen zu Hunger. Umso wichtiger sind jetzt Spenden von Menschen wie Ihnen.
In Somalia ist jedes zweite Kind unter fünf Jahren akut mangelernährt. Mustaf, der in unserem Ernährungszentrum in Baidoa arbeitet, sagt: „In diesem Jahr hat sich die Zahl der kranken Kinder verdoppelt, teilweise verdreifacht. An alle, die helfen können, appellieren wir: Unterstützt unsere lebensrettende Hilfe für die verletzlichen Kinder.“
So hilft Ihre Spende
Save the Children unterstützt Kinder und Familien im Osten von Afrika. Dank Spenden konnten wir im Jahr 2025 in 23 Ländern Afrikas helfen. Rund 1,9 Millionen Kinder in Somalia und 3,4 Millionen im Nachbarland Äthiopien erhielten Hilfe.

Ein Beispiel für die schnellen Erfolge und die Wirksamkeit Ihrer Unterstützung ist die Geschichte von Abdi* aus Somaliland. „Er ist ein aufmerksames und freundliches Kind, nur wenn er wütend ist, wird er frech”, sagt seine Großmutter. Doch es gab eine Zeit, in der sie sich große Sorgen um ihn machte. Denn Abdi würde sehr dünn, erbrach sich und hatte Durchfall. Sie wandte sich an eine Gesundheitshelferin, die im selben Dorf wohnt, und bat sie, nach dem Kind zu sehen.
Vier Dinge, die Sie über die Klimakrise in Ostafrika wissen müssen

1. DIE KLIMAKRISE FÜHRT DAZU, DASS ES IN OSTAFRIKA IMMER HEISSER UND TROCKENER WIRD
Dürren sind in Ostafrika nichts ungewöhnliches. Doch während es noch bis vor einigen Jahren nur alle zehn Jahre zu einer extremen Dürre kam, hatte die Region im letzten Jahrzehnt bereits mit drei extremen Dürreperioden und starken Überschwemmungen zu kämpfen. Zahlreiche Menschen in Somalia, Kenia und Äthiopien verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage.
2. DÜRRE BEDROHT DAS LEBEN VON MILLIONEN KINDERN UND WIRKT SICH UNMITTELBAR AUF IHRE GESUNDHEIT AUS
Am Horn von Afrika (Somalia, Äthiopien, Kenia) sind rund 40 Prozent der Gesamtbevölkerung unterernährt. Gerade Kinder werden dadurch anfälliger für Krankheiten, da ihr Immunsystem oft sehr geschwächt ist. Selbst bei einer erfolgreichen Behandlung kann eine akute Unterernährung dazu führen, dass Kinder in ihrer Entwicklung zurückbleiben.

3. DIE KLIMAKRISE BEDROHT KINDERLEBEN IN VIELERLEI HINSICHT
Die extremen Wetterlagen, die vor allem am Horn von Afrika zu beobachten sind – ob Dürren oder Überschwemmungen – und die Häufigkeit, mit der sie stattfinden, wirken sich verheerend auf die gesamte Region aus. Kinder sind besonders betroffen. Die Folgen der Klimakrise führen dazu, dass Familien und Kinder ihre Heimat verlassen müssen, um in anderen Gebieten nach Nahrung und Wasser zum Überleben suchen. Gerade in diesen Situationen sind Kinder Gefahren wie Menschenhandel und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Wassermangel und Nahrungsmittelknappheit lösen zudem immer wieder Konflikte in den verschiedenen Communities aus. Gegenwärtig ist die Zahl der Binnenvertriebenen am Horn von Afrika mit 5,6 Millionen so hoch wie nie zuvor.
4. FRAUEN UND MÄDCHEN TRIFFT DIE KLIMAKRISE BESONDERS SCHWER
Frauen und Mädchen am Horn von Afrika trifft die Klimakrise besonders schwer. Junge Mädchen müssen oft lange Strecken zurücklegen, um nach Wasser zu suchen und sind damit Gefahren wie Entführungen und sexueller Gewalt ausgesetzt. Die Klimakrise verstärkt Ungleichheit, Armut und Vertreibung und kann die Wahrscheinlichkeit von Konflikten erhöhen.
Häufig gestellte Fragen über den Osten von Afrika
Wie viele Menschen hungern in Somalia?
Jede dritte Person in Somalia hat zu wenig zu essen. Genauer befinden sie sich mindestens in einer „Ernährungskrise“. Dies ist die dritte von fünf Stufen einer internationalen Skala (Integrated Food Security Phase Classification (IPC)), die den Hunger weltweit misst. Es bedeutet, dass es regelmäßig zu wenig zu essen gibt und überdurchschnittlich viele Menschen mangelernährt sind. In Somalia ist derzeit rund jedes zweite Kind unter fünf Jahren akut mangelernährt.
In Teilen des Landes ist die Lage besonders dramatisch. Im Distrikt Burhakaba droht eine Hungersnot – die fünfte und damit schlimmstmögliche Stufe.
Was sind die Gründe für Hunger in Afrika?
Die Gründe für den Hunger in Afrika sind
- Konflikte (z. B. im Sudan),
- Wetterextreme (Dürren, Überschwemmungen, Zyklone), die durch die Klimakrise verstärkt werden,
- Wirtschaftskrisen,
- Konflikte in anderen Teilen der Welt (z. B. Nahost-Krieg), die die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben,
- Kürzungen von Mitteln für die humanitäre Hilfe.
Wie kann ich für Afrika spenden?
Sie können an Save the Children spenden und damit wichtige Hilfe für Kinder in Afrika unterstützen. 2025 hatten wir Projekte in 23 Ländern, darunter Äthiopien, DR Kongo, Mosambik, Somalia, Sudan und Uganda. Insgesamt erreichten unsere Teams im Jahr 2025 in Afrika 18,3 Millionen Kinder.
Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?
Im Jahr 2025 sind von jedem Euro 75 Cent direkt in unsere Projekte geflossen. Auch unsere Arbeit für Kampagnen, Politik und Öffentlichkeit haben wir damit bezahlt.
Insgesamt haben wir rund 72,6 Millionen Euro genutzt, um Kinder und ihre Familien in Not zu unterstützen. Mit diesem Geld konnten wir 66 Projekte von Deutschland aus finanzieren.
Ihr Vertrauen ist uns wichtig. Deshalb zeigen wir offen, wie wir mit dem Geld umgehen. In unserem Jahresbericht können Sie jederzeit genau sehen, wie viel Geld wir bekommen und wofür wir es ausgeben.
So helfen wir, dass Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt geschützt sind.
Stand: 04. August 2026









