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Unser Partner:
tesa

Mehr als 1,2 Milliarden Kinder sind in den letzten Monaten von den weltweiten Schulschließungen in der Corona-Pandemie betroffen. Das wirft vor allem Kinder aus bildungsfernen Milieus in ihrem Recht auf Bildung zurück, da es oft an technischer Ausstattung und positiver Lernumgebung mangelt. Gemeinsam mit tesa reagieren wir auf diese  Ausnahmesituation und schenken benachteiligten Kindern weltweit die Chance auf eine bessere Zukunft– trotz der Pandemie und ihrer langfristigen Folgen.

BILDUNG VERBINDET. ZUSAMMEN WELTWEIT.

Unsere Partnerschaft erstreckt sich über folgende sechs Länder in den Regionen Asien, Lateinamerika und Europa: Vietnam, China, Indien, Mexiko, Italien und Deutschland.

Unser Ziel ist es, für Zusammenhalt in der Gesellschaft, in den Gemeinden und Familien zu sorgen. Wir spannen einen Schutzschirm über die heranwachsende Generation.

Bildung ist ein wesentlicher Beitrag zur Krisenbewältigung und hilft dabei, auch langfristig – über die Corona-Pandemie hinaus – den Armutskreislauf zu durchbrechen. Kinder werden in unseren Projekten und Partnerschaften von Anfang an beteiligt und bestärkt. Auch Kinder von  tesa Mitarbeitenden konnten in einem Gespräch mit den beiden Vorstandsvorsitzenden ihre Meinungen und Fragen einbringen.

Wir entwickeln die Aktionspläne nie auf dem Reißbrett, sondern immer gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the Children Deutschland

Bildung kann wesentlich bei der Krisenbewältigung und dem Durchbrechen des Armutskreislaufes helfen – auch über die Corona-Pandemie hinaus.

Norman Goldberg, den Vorstandsvorsitzender von tesa


weltweite Coronahilfe

Anstatt ein einzelnes Projekt zu entwickeln, setzen wir gemeinsam mit tesa auf erfolgreiche, evidenzbasierte Bildungsprogramme als Teil unserer weltweiten COVID-19-Nothilfe.

Die sich immer wieder verändernde Situation erfordert, dass wir uns laufend auf neue Risiken und Möglichkeiten einstellen, um die am stärksten vernachlässigten Kinder zu erreichen. Unsere globale Strategie zielt deshalb darauf ab, auf die Auswirkungen von COVID-19 schnell und flexibel reagieren zu können. Unsere Expertenteams entwickeln gemeinsam mit den Kindern und Familien vor Ort Aktionspläne, um die Folgen der Pandemie zu mildern.


Unsere INTERVENTIONEN:

  1. Wir unterstützen Eltern und Sorgeberechtigte, damit sich ihre Kinder gesund entwickeln und spielerisch lernen können. Wir beraten sie beispielsweise für den Familienalltag, um das psychosoziale Wohlergehen zu fördern, und unterstützen die Familien mit notwendigem technischen Equipment für das Homeschooling. Wir entwickeln kreative Spiel- und Bastelaktivitäten für Kinder, um spielerisch zu lernen.

  2. Wir fördern Lehrkräfte, in dem wir gemeinsam mit anderen Partnern interaktive Homeschooling-Formate entwickeln und auf jeweils geeigneten Wegen wie offund online-Apps, YouTube Videos und Radiosendungen zum Einsatz bringen. 

  3. Wir beraten Bildungsministerien und tragen mit unserer Expertise dazu bei, dass Schulsysteme, Gemeinden und Familien das Lernen und die Entwicklung der Kinder priorisieren. Weiterhin begleiten wir die Rückkehr in den Schulbetrieb und stärken digitale Bildung an Schulen.

Globale Reichweite, lokaler Fokus

Unsere gewonnenen Erkenntnisse arbeiten wir auf und entwickeln daraus evidenzbasierte Modelle, die sich in verschiedenen Ländern adaptieren lassen und skalierbar sind.

 

UNSERE GEMEINSAMEN AKTIVITÄTEN UND EINSATZORTE:

 

Unser Einsatz in China:

Save the Children fokussiert in China im Bildungsbereich seit vielen Jahren die Themen frühkindliche Erziehung und Grundschulbildung. Wir arbeiten eng mit Eltern und Sorgeberechtigten, Lehrkräften und Gemeinden zusammen, um Kinder in ihren Rechten zu stärken. Dabei stehen Kinder im Alter von 0–12 Jahren im Fokus. Im Rahmen von Bildung verbindet. Zusammen weltweit. werden wir dank der finanziellen Unterstützung von tesa unsere Bildungsarbeit für mehr als 100.000 Kinder im Alter von 10–12 Jahren intensivieren: Wir stärken ihr Selbstbewusstsein, ihre sozio-emotionale Entwicklung und Resilienz. Weiterhin leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Lehrplänen, zur Entwicklung interaktiver Formate und neuen Materialien für den virtuellen Unterricht.

 

Unser Einsatz in Vietnam:

In Vietnam  betrifft die Pandemie  Millionen von Kinder, die während der dreimonatigen Schulschließungen nicht lernen konnten. Es wird hier länger dauern, die Bildungslücken, die sich während des Lockdowns aufgetan haben, wieder zu schließen. Eine starke „digitale Trennlinie“ ist offensichtlich geworden, weil Internet längst nicht überall verfügbar ist und die Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Familien um den Zugang zu Bildung ringen müssen. Deshalb unterstützen wir hier neben Möglichkeiten zum Fernunterricht auch alternative Methoden in den Familien und Gemeinden, um den am stärksten benachteiligten Kindern besser helfen zu können.

Weiterhin berät Save the Children die vietnamesische Regierung zur Sicherstellung von Bildung in Krisen und Katastrophen.

Unser Einsatz in Indien:

Indien hat in den letzten Jahrzehnten bemerkenswerte Fortschritte im Bildungsbereich gemacht: seit 2009 ist der Schulbesuch für 6–14-jährige Kinder verpflichtend und kostenlos. Dennoch steht das indische Bildungssystem vor enormen Herausforderungen. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen – insbesondere Mädchen, die minderjährig zwangsverheiratet werden, Kinder von Wanderarbeitern und Straßenkinder. Inmitten der Corona-Pandemie kämpft Indien mit einer Massenschließung von Schulen, wovon 320 Millionen Schulkinder betroffen sind. Kinderarbeit, Kinderhandel, Kindesmissbrauch und Armut nehmen zu. Wir sorgen dafür, dass diese Kinder weiter lernen können. Deshalb erstellen und verteilen wir Lernmaterialien und sorgen fur eine positive Lernumgebung im eigenen Zuhause. Wir rufen Lesepartnerschaften und Lesewettbewerbe zwischen Kindern ins Leben und betreiben mobile Bibliotheken. Wir machen uns dafür stark, dass Kinder in den Schulunterricht zurückkehren und stehen dabei der indischen Regierung beratend zur Seite.

Unser Einsatz in Mexiko:

Benachteiligte Kinder hatten in Mexiko schon vor der Pandemie kaum Chancen auf eine ausreichende Ernährung und Gesundheitsversorgung. Jedes zweite Kind ist häuslicher Gewalt ausgesetzt. Jetzt steht in der aktuellen Situation das Wohlergehen und die Bildung von mehr als 40 Millionen Kindern auf dem Spiel. Unser Einsatz hilft 300.000 Kindern vor Ort und sichert ihnen eine stabile, positive Lernumgebung. Dabei schützen wir vor häuslicher Gewalt, vermitteln psychosoziale Hilfe und verteilen Nahrungsmittelpakete. Wir sorgen für technische Ausstattung und kreative Lern- und Bastelmaterialien. Weiterhin stehen wir dem mexikanischen Bildungsministerium beratend zur Seite, um den sicheren Schulbetrieb zu begleiten.

Unser Einsatz in Italien:

Italien ist seit Februar 2020 massiv von der Krise betroffen. Save the Children hat seit dem ersten Tag mit angepackt, zuerst mit schneller Nothilfe und nun durch allmähliche Überleitung in die neue Normalität.  Save the Children setzt sich dafür ein, dass Kinder während und nach der Krise weiter lernen und selbstbestimmt aufwachsen können. Unsere Initiative „Die Zukunft neu schreiben“ richtet sich an 100.000 Kinder in 30 italienischen Städten. Dabei arbeiten wir u.a. eng mit Schulen und Lehrkräften zusammen um Klassenräume neu zu denken und Lernumgebungen weiterzuentwickeln. Wir bieten Fortbildungen zu digitaler Bildung an, weil digitales Lernen auch nach der Krise enorm relevant bleiben wird. Wir bilden Freiwillige aus, die außerschulische Aktivitäten organisieren um besonders benachteiligte Kinder zu unterstützen und ihre Lernlücken zu schließen.

Unser Einsatz in Deutschland:

Mehr als ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen sind in Deutschland von Armut bedroht und haben dadurch nachweislich geringere Bildungschancen. Die Corona-Pandemie trifft diese benachteiligten Kinder und Jugendlichen besonders hart. Die zunehmende Digitalisierung birgt hier Chancen für mehr Bildungsgerechtigkeit. Deshalb stärken wir digitale Bildung an Brennpunktschulen: Wir schaffen Räume zum kreativen Arbeiten, tüfteln und experimentieren. Dort lernen Kinder und ihre Lehrkräfte, wie sie Videos mit Green Screen produzieren, wie sie Kopfhörerhalter mit 3D Drucker erstellen und ihren Datenschutz im Internet sicherstellen. Gleichzeitig entwickeln wir digitale Unterrichtseinheiten und schulen Lehrkräfte in digitaler Bildung, um den Schulunterricht in Deutschland fit für die digitalisierte Zukunft zu machen.


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Jessica Sommer & Team