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Ein Mädchen auf einer Schaukel von hinten fotografiert

Mitmachen, dazugehören:
Wege zur Teilhabe geflüchteter Kinder im Sozialraum

Mitmachen, dazugehören: Wege zur Teilhabe geflüchteter Kinder im Sozialraum

Ziel: Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe geflüchteter Kinder durch einen verbesserten Zugang zu Angeboten im sozialen Nahfeld der Unterkunft
Projektlaufzeit: Juni 2025 bis November 2026
Zielgruppe: Geflüchtete Kinder, Eltern und Mitarbeitende in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete, Freizeitanbieter
Region: 2 Bundesländer (tbd.)
Das Modellprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms 'Demokratie leben!' durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


DIE IDEE

Kinder, die in Unterkünften für geflüchtete Menschen leben, haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Das umfasst die Nutzung von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe sowie von Freizeit- und Bildungsangeboten.

In der Praxis begegnen viele geflüchtete Kinder und Jugendliche dabei verschiedenen Hürden: Sprachbarrieren erschweren die Kommunikation und fehlendes Wissen über bestehende Strukturen führt dazu, dass viele Angebote und Unterstützungsleistungen nicht genutzt werden können.

Ein weiteres zentrales Hindernis für gesellschaftliche Teilhabe sind Vorurteile und Diskriminierung, mit denen geflüchtete Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Alltag konfrontiert werden. Diese können sowohl im Bildungs- und Gesundheitssystem als auch im Freizeitbereich auftreten – sei es durch ablehnende Haltungen, unfaire Behandlung oder strukturelle Benachteiligung.

Eine stärkere Einbindung der Kinder und Jugendlichen in den Sozialraum kann diese Barriere abbauen: So erfahren sie weniger Ausgrenzung, können sich entfalten und ihr Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung (Art. 31 UN-Kinderrechtskonvention) wahrnehmen. Sie werden Teil des gesellschaftlichen Lebens, können sich einbringen und ihre Potenziale entfalten.

Ziel des Projekts ist es daher, geflüchteten Kindern den Zugang zu Unterstützungs- und Freizeitangeboten in ihrer Umgebung zu erleichtern. Es soll eine Brücke zwischen Unterkünften und Freizeitanbietern in ihrer Nähe geschlagen werden. Dafür werden Materialien entwickelt, mit denen Unterkünfte Kinder und Jugendliche gezielt auf Angebote in ihrer Nähe aufmerksam machen können. Gleichzeitig werden Freizeitanbieter dabei unterstützt, ihre Angebote inklusiver und zugänglicher zu gestalten.


DIE UMSETZUNG

Im Rahmen des Projekts werden Kinder und Eltern über bestehende Angebote in der Umgebung ihrer Unterkunft informiert und sensibilisiert. In Zusammenarbeit mit zwei Modellunterkünften entstehen Informationsmaterialien für Eltern und Kinder, die lokale Akteure und Institutionen sichtbar machen – so können Kinder und Jugendliche gezielt passende Angebote entdecken.

Darüber hinaus werden mehrsprachige Online-Ressourcen entwickelt, die über Rechte und Möglichkeiten informieren – etwa zum Anspruch auf einen Kitaplatz oder zum Jugendhilfesystem.

Auch Freizeitanbieter im Umfeld der Modellunterkünfte werden aktiv in das Projekt eingebunden: Sie erhalten Unterstützung dabei, ihre Angebote für geflüchtete Kinder zugänglicher und inklusiver zu gestalten. Dabei stehen Sensibilisierung für spezifische Bedarfe sowie diskriminierungssensible Ansätze im Fokus. In einem Austauschformat werden Anbieter miteinander vernetzt, um Best Practices zu teilen.

Die gesammelten Erfahrungen fließen in eine praxisnahe Handreichung ein, die Freizeitanbietern bundesweit zur Verfügung gestellt wird.

Abschließend werden die Projektergebnisse und Materialien im Rahmen von Werkstattgesprächen bundesweit verbreitet, um nachhaltige Impulse für mehr Teilhabe zu setzen.


Informationen für Familien

Illustration einer Familie, die zusammen auf eine faltbare Karte schaut.

Für geflüchtete Familien mit Kindern ist der Start in Deutschland oft mit vielen Fragen verbunden. Auf unserer Informationsseite haben wir leicht verständliche Hinweise zu Themen wie Gesundheit, Bildung, Freizeit und Unterstützung zusammengestellt.

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Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms 'Demokratie leben!' durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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