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Illustration mehrerer Kinder, die um einen Baum herum stehen und Karten mit verschiedenen Begriffen in der Hand halten.

Mitmachen, Dazugehören:
Informationen für Familien

 

Im Text verwenden wir nur männliche Wörter. Wir meinen aber alle.

Kinder sind alle Personen unter 18 Jahren.
 


Ihre Rechte

Jeder Mensch hat Rechte – auch Sie und Ihre Kinder. Viele Institutionen, Vereine und Organisationen informieren Sie über Ihre Rechte.

Wir stellen drei vor:

Anti-Diskriminierungs-Stellen

Illustration einer Frau, die eine Hand auf die Schulter eines Mädchens legt und auf deren anderer Hand "Stopp" steht.

Diskriminierung ist schlechte Behandlung von Personen oder Gruppen wegen Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder Sexualität. Diskriminierung ist in Deutschland verboten. Aber viele Menschen erfahren in Deutschland Diskriminierung.

Anti-Diskriminierungs-Stellen arbeiten gegen Diskriminierung. Sie informieren Sie und helfen Ihnen, wenn jemand Sie oder Ihr Kind diskriminiert. Oft schreiben sie mit Ihnen einen Brief oder sie zeigen Ihnen gute Anwälte.

Die Mitarbeiter in Anti-Diskriminierungs-Stellen sprechen Deutsch und oft andere Sprachen – vielleicht auch Ihre Muttersprache. Sie helfen Ihnen kostenlos.

Hier finden Sie eine Anti-Diskriminierungs-Stelle in Ihrer Stadt. In Berlin gibt es auch eine Anti-Diskriminierungs-Stelle für Kinder („KiDs“). Dort bekommen speziell Kinder Hilfe, wenn sie diskriminiert werden. Leider findet man „KiDs“ nicht überall in Deutschland.

Ombuds-Stellen der Kinderhilfe und Jugendhilfe

In Deutschland erziehen Eltern ihre Kinder. Der Staat hilft mit Kindergeld, Kindergärten, Jugendämtern und so weiter. Die Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe (zum Beispiel im Jugendamt) dürfen aber bei großen Problemen selbst entscheiden. Wenn Sie Probleme mit der Kinder- und Jugendhilfe haben, kontaktieren Sie die „Ombuds-Stellen“ dort.

Die Ombuds-Personen helfen Ihnen und Ihrem Kind, wenn Sie mit dem Jugendamt Probleme haben. Die Ombuds-Personen informieren Sie, sprechen mit dem Amt oder schreiben zusammen mit Ihnen Briefe. Hier finden Sie die Ombuds-Stellen in Ihrer Stadt. Hier finden Sie eine gute Broschüre über Ombuds-Stellen in einfacher Sprache.

Wussten Sie schon? „Ombud“ bedeutet „Vermittler“. Eine Ombuds-Person ist eine neutrale Person, die bei Problemen zwischen zwei Seiten hilft.

Flüchtlingsräte

Ein Flüchtlingsrat ist eine Organisation, die geflüchteten Menschen in Deutschland hilft. Viele Flüchtlingsräte informieren kostenlos zum Asylverfahren. Sie zeigen Geflüchteten, wo sie Anwälte finden oder Informationen zu verschiedenen Fragen bekommen. Es gibt in jedem Bundesland einen Flüchtlingsrat. Hier finden Sie den Flüchtlingsrat in Ihrem Bundesland.


Gesundheit und Entwicklung der Kinder

Illustration, die ein Kind zeigt, das zusammen mit einer weiblich gelesenen erwachsenen Person an einem Tisch sitzt.

In Deutschland haben fast alle Menschen eine Krankenversicherung und können kostenlos zum Arzt gehen. Sie können jederzeit zu einem Hausarzt gehen. In sehr dringenden Notfällen ruft man kostenlos die Telefonnummer 112 für einen Krankenwagen an.

Ärzte und medizinische Versorgung

Ein Hausarzt ist ein Arzt für Allgemeinmedizin. Er macht die erste Untersuchung und schickt Sie bei komplizierten Problemen an den Facharzt oder ins Krankenhaus. Wenn Sie eine Gesundheits-Karte haben, können Sie direkt zum Hausarzt gehen. Wenn Sie keine Gesundheits-Karte haben, müssen Sie vorher beim Sozialamt einen „Behandlungs-Schein“ holen. Mit diesem Schein können Sie dann zum Arzt gehen.

Jedes Bundesland hat auch den „Kinder- und Jugendärztlichen Dienst“. Es sind Ärzte im Gesundheitsamt. Sie arbeiten auch in Schulen und Kitas. Die Ärzte und ihr Hilfsteam informieren Sie und untersuchen kostenlos Ihre Kinder. Sie brauchen keine Überweisung von der Hausarzt-Praxis.

Früherkennungs-Untersuchung

In Deutschland müssen Kinder (auch wenn sie gesund sind) bis zum sechsten Lebensjahr neun Mal zur Kinderarzt-Praxis gehen, um ihr Kind untersuchen zu lassen. Diese Untersuchungen heißen „Früherkennungs-Untersuchung“ und werden auch „U-Untersuchung“ genannt. Der Kinderarzt untersucht nicht nur den Körper von Ihrem Kind, sondern auch seine geistige, motorische und soziale Entwicklung (Wortschatz, Bewegung und so weiter). So kann man bei Problemen schnell reagieren und Ihrem Kind besser helfen.

Viele Bundesländer schicken Briefe an Eltern und erinnern sie an die U-Untersuchungen. Sie können sich aber auch aktiv bei dem Kinderarzt oder der Hebamme (Geburts-Helferin) informieren.

Für Kinder über sechs Jahren gibt es auch noch U-Untersuchungen. Die Ergebnisse der Untersuchungen schreibt der Arzt in ein „Gelbes Heft“. Sie bekommen das Heft bei dem Kinderarzt. Alle U-Untersuchungen sind kostenlos.

Frühe Hilfen (für Eltern mit Babys und Kleinkindern)

Viele junge Mütter brauchen Hilfe mit ihrem Baby oder Kleinkind. Die „Frühe Hilfen“ begleiten Sie ab der Schwangerschaft, bis Ihr Kind drei Jahre alt ist. Die Mitarbeiter helfen zum Beispiel, wenn Ihr Kind viel schreit. Oder wenn Sie nicht genau wissen, wie man sich um ein Baby kümmert. Eine Hebamme kann Sie in der Schwangerschaft begleiten. Hier finden Sie die „Frühe Hilfen“ in Ihrer Stadt. Diese Videos auf Youtube informieren Sie über „Frühe Hilfen“ auf Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch.

Sozialpädiatrische Zentren

Wenn Ihr Kind eine Behinderung hat und Sie mehr Hilfe brauchen, schickt Sie der Arzt zu einem „Sozialpädiatrischen Institut (SPZ)“. Dort arbeiten spezielle Ärzte und Therapeuten, die bei Behinderung helfen können. Hier finden Sie ein Sozialpädiatrisches Institut (SPZ) in Ihrer Stadt. Wenn Sie in einem Flüchtlingsheim oder Frauenhaus wohnen, kann das Personal (der Sozialdienst) einen Arzt für Sie finden und einen Termin machen.


Erziehung und Unterstützung für Familien

Illustration von Mann und Frau mit Kleinkind, die eine weiblich gelesene Person an der Haustür empfangen.

Der deutsche Staat hilft Eltern bei der Erziehung der Kinder. So können Kinder auch in schwierigen Zeiten gut und gesund aufwachsen. Schwierige Zeiten haben zum Beispiel Familien mit Flucht-Erfahrung, Familien mit wenig Geld, Familien, wo es Gewalt gibt, oder Familien mit getrennten Eltern. Es gibt viele Hilfen.

Wir stellen ein paar vor:

Erziehungs- und Familien-Beratung

Alle Eltern können kostenlos zur Erziehungs- und Familien-Beratung gehen. Sie müssen ihren Namen nicht sagen, wenn sie nicht wollen. Die Erziehungs- und Familien-Beratung findet man in Jugendämtern, in Familien-Zentren oder in Stadtteil-Zentren. Eltern können hier über die Kinder sprechen oder über Probleme mit dem Partner. Die Mitarbeiter sprechen Deutsch und manchmal auch andere Sprachen. Hier finden Sie Erziehungs- und Familien-Beratungen in Ihrer Stadt.

Familienhilfe und Erziehungsbeistand

Ein Pädagoge oder Sozialarbeiter besucht Sie und Ihre Familie zu Hause. Er hilft bei vielen Fragen im Alltag, der Schule oder im Kindergarten. Wenn Sie diese Hilfe brauchen, kontaktieren Sie bitte das Jugendamt.

Jede deutsche Stadt hat ein Jugendamt. Das Jugendamt hilft Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Jugendämter haben viele Aufgaben. Sie machen die Stadt kinder-freundlich und familien-freundlich (Spielplätze), und sie kontrollieren die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe (zum Beispiel die Kindergärten). In den Jugendämtern arbeiten viele Pädagogen und Sozialarbeiter. Sie helfen Familien in schwierigen Situationen.


Kita, Schule und Ausbildung

Illustration, die mehrere Kinder und erwachsene Personen zeigt, die lesen, Bücher tragen oder am Computer sitzen.

In Deutschland gehen Kinder mit sechs Jahren in die Schule. Es gibt staatliche und private Schulen. Kinder müssen in die Schule gehen, das ist Pflicht.

Vor der Schule gehen die meisten Kinder in die Kita oder den Kindergarten.

Kita und Kindergarten

Illustration einer Kindergruppe, die zusammen mit einer betreuenden Person Zettel an einen Wunschbaum hängen.

Kita und Kindergarten sind nicht Pflicht. Sie helfen den Kindern und ihren Eltern aber sehr. Kinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen, können in der Kita oder dem Kindergarten früh mit Deutsch-Lernen beginnen. Das hilft ihnen auch später in der Schule. Jedes Kind in Deutschland hat das Recht auf einen Platz in einer Kita. Auch Kinder von geflüchteten Eltern. Hier finden Sie eine Kita oder einen Kindergarten in Ihrer Stadt. Wohnen Sie in einem Flüchtlingsheim oder Frauenhaus? Dann fragen Sie bitte das Personal nach einer Kita.

Aber nicht jede Stadt hat genug Plätze für alle Kinder. Eine gute Alternative ist die „Kindertagespflege“. Das bedeutet, ein Tagesvater oder eine Tagesmutter betreut bei sich zu Hause bis zu fünf Kinder.

Schule

Ab sechs Jahren müssen Kinder in Deutschland in die Schule gehen. Die Eltern bekommen dann einen Brief. In dem Brief steht, wie man das Kind für die Schule anmeldet. Manche Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Sachsen) schicken keine Briefe. Falls Sie dort wohnen, fragen Sie bitte im Kindergarten nach. Wenn Sie in einem Flüchtlingsheim oder Frauenhaus wohnen, fragen Sie bitte das Personal.

Das Gesundheitsamt untersucht alle Kinder, bevor sie eingeschult werden. Jedes Kind muss zu der Untersuchung. Das Gesundheitsamt schickt Ihnen einen Brief mit einem Termin für die Untersuchung. Hier finden Sie Informationen über Schulen in Ihrer Stadt. Die Informationen sind in neun Sprachen.

Die staatliche Schule ist in Deutschland kostenlos. Trotzdem muss man viele Sachen selbst bezahlen (Schul-Essen, Ranzen, Schul-Fahrten und so weiter). Wenn Sie Geld für Ihr Kind für die Schule brauchen, können Sie Geld beantragen. Es heißt „Bildungs- und Teilhabe-Paket“. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Horte (Nachmittagsbetreuung)

Viele Eltern arbeiten lange und können das Kind nicht direkt nach der Schule abholen. Hier helfen Horte. In einem Hort betreuen Pädagogen am Nachmittag Schulkinder im Grundschul-Alter. Die Kinder bekommen im Hort Hilfe bei den Hausaufgaben und machen Freizeit-Aktivitäten. Häufig hat die Schule einen eigenen Hort. Für den Hort braucht man einen Gutschein. Fragen Sie bitte in der Schule Ihres Kindes nach dem Hort und wie man den Gutschein beantragt.

Ausbildung und Berufseinstieg

Illustration von drei Personen mit unterschiedlichen Berufen (Handwerkerin, Koch, Pflegekraft).

Nach der Schule machen die Kinder in Deutschland eine Ausbildung. Oder sie studieren an einer Universität. Die Entscheidung ist nicht einfach. Es gibt mehr als 300 Ausbildungs-Berufe. Aber es gibt viele Organisationen, die Ihnen und Ihrem Kind bei der Entscheidung helfen – zum Beispiel:

  • Der „Jugend-Migrations-Dienst“. Hier finden Sie die Adresse vom „Jugend-Migrations-Dienst“ in Ihrer Stadt.
  • Im Projekt „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ (BOF) gibt es viele lokale Organisationen, die geflüchteten Menschen helfen, eine Ausbildung zu finden. Hier finden Sie eine Organisation in Ihrer Stadt.
  • Auch das Programm „JOBLINGE“ hilft jungen Menschen beim Start in den Job. In ihren Kursen lernt man soziale und fachliche Kompetenzen, um danach einen passenden Beruf zu finden. Hier finden Sie ein JOBLINGE-Programm in Ihrer Stadt.

Freizeit und Teilhabe

Illustration von mehreren Kindern, die schaukeln und spielen.

In Deutschland gibt es verschiedene Freizeit-Angebote für Kinder und Erwachsene.

Wir stellen hier ein paar Möglichkeiten vor:

Mitmachen in der Kommune

Kinder in Deutschland dürfen mitentscheiden, wenn es um sie geht. Viele Erwachsene vergessen das. Oder es ist für sie ungewohnt. Auch Ihr Kind kann seine Zukunft mitorganisieren:

Kinder- und Jugend-Parlament

Illustration eines Klassenraums, in dem die Kinder gemeinsam Plakate basteln und bemalen.

Viele Städte haben Parlamente für Kinder und Jugendliche. Ihr Kind darf dort mitmachen und das Leben im Ort mitgestalten. Sie können in Ihrem Heim oder Ihrer Schule nach dem Kinder-Parlament fragen.

Kinderbüro, Jugendbüro oder Kinder-Beauftragte

In manchen Städten gibt es ein Kinderbüro, Jugendbüro oder einen Kinder-Beauftragten. Sie sprechen für die Kinder bei der Stadt. So kann die Stadt das machen, was auch Kinder brauchen oder wollen. Wenn Ihr Kind mit etwas in der Stadt nicht zufrieden ist, kann es das Kinderbüro, das Jugendbüro oder den Kinder-Beauftragten kontaktieren. Ein Beispiel ist, wenn es keinen Spielplatz in der Nähe gibt oder wenn eine Ampel unsicher für Kinder ist.

Bildungs- und Teilhabe-Paket

Familien mit wenig Geld können Geld für Aktivitäten ihrer Kinder bekommen. Das heißt „Bildungs- und Teilhabe-Paket“. Sie können Geld für zum Beispiel Ausflüge mit der Schule oder Kita bekommen, für Nachhilfe, für Schulsachen (Stifte, Schulranzen, Sportkleidung) oder für Freizeit-Aktivitäten wie Musik-Unterricht oder Sport. Hier bekommen Sie kostenlose Informationen über das Bildungs- und Teilhabe-Paket. Dort hilft Ihnen jemand bei dem Antrag. Die Mitarbeiter sprechen verschiedene Sprachen – vielleicht auch Ihre Muttersprache.

Familien-Bildungsstätten

Illustration einer Familie, die sich zusammen einen Flyer von Save the Children anschaut.

In Familien-Bildungsstätten können Sie Kurse über Familienleben, Gesundheit und Freizeit besuchen. Sie können auch Kurse über Partnerschaft oder Erziehung, Deutsch oder Nähen besuchen. Viele Kurse sind für Eltern und Kinder gemeinsam, zum Beispiel ein Baby-Massage-Kurs. Es gibt auch Angebote speziell für Kinder, zum Beispiel Basteln, Bewegung oder Musik.

Freizeit-Angebote und Ferien-Angebote

In den Ferien können sich Kinder schnell langweilen. Viele Organisationen bieten in den Ferien kreative, sportliche oder kulturelle Aktivitäten für Kinder. So können die Kinder mit gleichaltrigen Kindern eine schöne Zeit verbringen. Pädagogen und Sozialarbeiter begleiten die Kinder. Sie können über das Bildungs- und Teilhabe-Paket Geld beantragen. Hier finden Sie dazu weitere Informationen.

Hier sind Beispiele für Freizeit-Angebote:

Musik-Schulen

Ihr Kind kann in einer Musik-Schule ein Musik-Instrument lernen. Musik-Schulen sind nicht kostenlos. Man kann dort oft kostenlos Musik-Instrumente ausleihen, um zu Hause zu üben. Über das Bildungs- und Teilhabe-Paket können Sie für den Musik-Unterricht Geld beantragen.

Sportvereine

Illustration von mehreren Personen, die Sport-Leibchen tragen und einen Basketball in der Hand halten.

Ihr Kind kann einem Sportverein beitreten, um mit Kindern im gleichen Alter Sport zu machen. Dort kann Ihr Kind zum Beispiel Fußball spielen, Turnen, Schwimmen und so weiter. Viele Sportvereine bieten Probe-Trainings an. So kann Ihr Kind einen Sport finden, den es mag.

Viele Sportvereine organisieren auch einen „Tag der offenen Tür“. Am Tag der offenen Tür lernt man kostenlos Vereine kennen. Man muss an dem Tag keinen Vertrag unterschreiben.  Das Bildungs- und Teilhabe-Paket kann auch den Sportverein finanzieren, falls Sie nicht genug Geld haben. Die meisten Sportvereine haben Webseiten. Sie können nach dem Sport in Ihrer Stadt googeln, zum Beispiel „Tennisverein Berlin“.

Der Jugend-Migrations-Dienst (JMD) hilft Ihnen und Ihrem Kind bei der Suche nach Freizeit-Angeboten. Hier finden Sie die Büros des Jugend-Migrations-Dienstes.

Offene Kinderhilfe und Jugendhilfe

Ihr Kind kann bei den offenen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe kostenlos und ohne Anmeldung mitmachen. Dort gibt es zum Beispiel ein Jugendzentrum oder Jugendclubs, Erlebnis-Spielplätze oder Krabbel-Gruppen. Oft begleiten Pädagogen oder Sozialarbeiter diese Angebote. In vielen Dörfern und Städten finden Sie Jugend-Zentren, Familien-Zentren, Nachbarschafts-Zentren oder Stadtteil-Zentren mit weiteren Angeboten.

Der Jugend-Migrations-Dienst (JMD)

Der „Jugend-Migrations-Dienst“ (JMD) hilft jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren mit Informationen, Beratung und Angeboten für Bildung und Freizeit. Der Jugend-Migrations-Dienst hilft speziell mit Fragen zur Schule und Ausbildung. Hier finden Sie den Jugend-Migrations-Dienst in Ihrer Stadt.


Psychosoziale Hilfe

Illustration eines Gesprächs zwischen zwei Personen, wobei eine ein Wollknäuel hält und die andere verunsichert ist.

Viele Geflüchtete haben schlimme Dinge erlebt und brauchen psychologische Hilfe. In Deutschland gibt es viele Psychosoziale Zentren.

Psychosoziale Zentren

Wenn Sie oder Ihr Kind psychologische Hilfe brauchen, kontaktieren Sie bitte das nächste psychosoziale Zentrum. Die Hilfe dort ist kostenlos und Sie müssen Ihren echten Namen nicht sagen. Hier finden Sie das psychosoziale Zentrum in Ihrer Stadt. Dort arbeiten auch Übersetzer, damit Ihr Kind und Sie in Ihrer Muttersprache sprechen können.

Nummer gegen Kummer (Telefonberatung)

Illustration, die ein Kind alleine im Vordergrund zeigt, dahinter drei weitere Personen, die sich amüsieren.

Wenn Sie sich überfordert fühlen oder sich Sorgen um Ihr Kind machen, können Sie die „Nummer gegen Kummer“ anrufen. Das ist eine Beratung am Telefon. Sie müssen Ihren echten Namen nicht sagen. Die Mitarbeiter von der „Nummer gegen Kummer“ beraten bei Problemen mit dem Kind, der Schule, Drogen und so weiter. Die Beratung ist leider nur in deutscher Sprache.


Weitere Informationen zum Projekt „Mitmachen, dazugehören“ finden Sie auf dieser Seite.